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Schule mit reformpädagogischer Ausrichtung

23. September 2010

Im Anschluss an einen Lehrgang des Pädagogischen Instituts beschloss das Lehrerinnenteam der Grundschule Goldrain am Projekt „Schulentwicklung nach reformpädagogischen Prinzipien“ teilzunehmen. Die wohl einschneidenste Maßnahme besteht dabei darin, den derzeitigen Unterricht in Jahrgangsklassen zur Öffnung der Klassenräume und zur Altersmischung der Kinder umzuorganisieren. Fünf Jahre lang wurde das Lehrerinnen-Team von externen BeraterInnen begleitet, Veränderungsprozesse erprobt und reflektiert. Dabei wurden die Klassenzimmer mit unterschiedlichen Arbeitsmaterialien für die Kinder ausgestattet und neue Arbeitspläne erstellt. Die Entwicklung einer neuen „Lernlandschaft“ war eine besondere Herausforderung, in der vielseitige Lernanregungen für alle Lern- und Entwicklungsstufen eingebaut wurden. All diese Anstrengungen sollen die Übernahme von Verantwortung für die eigenen Lernprozesse der Kinder bewirken. Laut Marianne Wilhelm von der pädagogischen Hochschule Wien, welche das Projekt wissenschaftlich begleitete, repräsentiert der derzeitige Entwicklungsstand der Grundschule Goldrain eine moderne Interpretation des reformpädagogischen, humanistischen und demokratischen Menschenbildes und aktueller lernpsychologischer Erkenntnisse. Durch regelmäßige interne und externe Evaluation wird die Qualität geprüft und gesichert und alle im Projekt erworbenen Kompetenzen der Lehrerinnen für die zukünftige Schulentwicklung der Goldrainer Grundschule Anwendung finden. Auch beim neuen Schulbau in Goldrain wird dieses neue reformpädagogische Konzept berücksichtigt. (lu)

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