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Archive for the ‘Landtag’ Category

Auf die Plätze, fertig…

9. September 2010 Kommentare aus

Spannendes Gespann an den SVP-Bezirksspitzen? Für gehörig Bewegung in der Partei wär’ gesorgt: Sepp Noggler und Arnold Schuler

Wenn die Partei mich ruft, stehe ich zur Verfügung.“ Dies sagt der Vinschger Landtagsabgeordnete Sepp Noggler im Hinblick auf die Neuwahlen im SVP-Bezirk Vinschgau. Sicher ist auch, dass Noggler nicht gegen die amtierende SVP-Bezirksobfrau Roselinde Koch Gunsch antreten wird. Denn Koch Gunsch habe sich, so Noggler, auch nach der Niederlage bei den Vorwahlen zur Landtagskandidatur äußerst loyal verhalten, die Parteimitglieder auf Linie gehalten und tapfer wahlgekämpft. Trotzdem: Koch Gunsch wird bei der heutigen SVP-Bezirkssitzung wohl sagen müssen, ob sie ein weiteres Mal kandidieren wird oder ob sie sich aus dem Rennen nehmen wird. In den SVP-Reihen ist klar, dass die Aufteilung Obfrau (-mann) aus dem oberen Vinschgau und Vize aus dem unteren Vinschgau beibehalten werden soll. Noch ist allerdings nicht klar, wie sich die jungen Bürgermeister in Parteifragen verhalten werden. Der Frondienst an der Bezirksparteifront steht für alle offen. Der Vinschger Senator, derzeit SVP-Bezirks-Vizeobmann, wird wohl nochmals antreten, um sich eine möglichst komfortable Ausgangsposition für die im Frühjahr möglichen Senatswahlen zu verschaffen. Derweil ist auch im benachbarten Burggrafenamt für Aufruhr gesorgt. Der Plauser Arnold Schuler ist dort im Spiel und möglicherweise bereit, Parteiarbeit zu leisten. Wenn die Parteirebellen Parteiarbeit übernehmen, würde das für neuen Schwung sorgen. (eb)

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Pendeln ist schwer

22. April 2010 Kommentare aus

Die Pendlerpauschale fällt doch nicht ganz: Wer bis zum 30. April 14,62 Euro in die Hand nimmt und die neuen Auflagen, die die Landesregierung zur Gewährung der Pendlerbeiträge beschlossen hat, erfüllen kann, darf eventuell 2014 mit einer Erstattung der Fahrtkosten rechnen.

Voraussetzung: In Südtirol lebend und arbeitend, mindestens an 120 Tagen im Jahr zum Arbeitsplatz in mindestens 10 km Entfernung pendelnd. Keine öffentlichen Verkehrsmittel oder Wartezeiten (Hin- und Rückfahrt) insgesamt mindestens 60 Minuten. Sollte Letzteres nicht der Fall sein, die nächste Haltestelle aber mehr als 7 km entfernt sein, wird der Beitrag nur bis dorthin berechnet. Selbst im hinteren Schnalstal erhält man einen Beitrag nur bei Schichtarbeit in Bozen, ansonsten müsste man 5 h Fahrtzeit pro Tag in Kauf nehmen. Hoch ist der Beitrag nicht: Etwa 630 Euro bei 180 Arbeitstagen Spätschicht und der letzte Zug ist weg. Das langt gerade mal für die Winterreifen und eine Inspektion. Das Geld für 2007 ist laut telefonischer Auskunft seit Anfang Februar da, aber für die Auszahlung muss man noch etwa drei Monate beten. Also vorher wieder Geld in die Hand nehmen, Antrag stellen und eventuell auf 2014 oder später hoffen! (ew)

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In die Glut blasen

17. Dezember 2009 Kommentare aus

Vinschgau/Bozen. „Christus bekennen“ wird der Energielandesrat Michl Laimer in der ersten Landtagssitzung im Jänner müssen. Die Vinschger Landtagsabgeordenten Sepp Noggler und Arnold Schuler wollen mit einer Anfrage zur aktuellen Fragestunde wieder in die Energie-Glut blasen. Laimer hatte im Oktober den Grauner BM Albrecht Plangger mit der Aussage abgefertigt „es gebe nichts zu verhandeln“. Plangger wollte von Laimer zum x-ten Mal wissen, wie es um die Verhandlungen um die Vergabe der Großableitungen am Haidersee stehe. Der Hintergrund: Seit Jahrzehnten gibt es für den Marienbergbach, für den Schliniger- und für den Arundabach sowie für den Haidersee nur eine provisorische Konzession. Die genannten Gewässer werden in den Reschenstausee geleitet und von dort mit sattem Gewinn über die E-Mühlen gemahlen.

Nun wollen Noggler und Schuler von Laimer wissen, ob die 2002, damals von Laimer als SEL-Präsident, unterschriebene Vereinbarung noch eingehalten werde. „Ist es wahr, dass die Landesregierung in den internen Vereinbarungen (welche nicht öffentlich zugänglich gemacht werden mit der Edison eine Abmachung zur Einbringung des Haidersees in die Konzession Reschensee getroffen hat?“, wollen Noggler und Schuler auf eine Vermutung, die sich im Vinschgau hartnäckig hält, eine klare Antwort. (eb)

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