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Posts Tagged ‘Schnals’

Vorbildliches Bemühen

10. Februar 2011 Kommentare aus

v.l.: Fabio Maistrelli, Richard Kofler (Foto: Sandro Krättli)

Am 21. Jänner 2011 wurden zum fünften Mal im Rahmen der Verleihung des internationalen Alpinen Schutzwaldpreises der ARGE Alpenländischer Forstvereine herausragende Leistungen zur Erhaltung und Verbesserung des Schutzwaldes im Alpenraum prämiert. Ein funktionierender Schutzwald ist für die alpinen Lebensräume die beste und natürliche Versicherung vor Naturgefahren. Fachexperten, Bürgermeister, Lehrer, Schüler und zahlreiche Interessierte folgten der Einladung zur Verleihung des Alpinen Schutzwaldpreises 2010 in das Auditorium der Kantonalbank in Chur. Eine hochkarätige, international besetzte Fachjury beurteilte die zahlreichen Schutzwaldprojekte aus Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Südtirol, Bayern, Liechtenstein und Graubünden. Ausschlaggebende Auswahlkriterien waren vor allem Originalität, Partizipation und Vorbildcharakter der Einreichungen. 12 Projekte wurden in den Kategorien Erfolgsprojekte, Innovation, Öffentlichkeitsarbeit, Schutzwaldpartnerschaften und Schulprojekte nominiert. In der Kategorie Erfolgsprojekte und unter dem Motto „Freiwillige Schutzwaldsanierung der Wälder des Vorderkaserhofes (Schnals – Pfossental)“ wurde Richard Kofler ausgezeichnet. Seit der Hofübernahme im Jahr 1983 setzt sich der Landwirt Kofler für die Wiederaufforstung der Wälder seines Vorderkaserhofes ein. Ausschlaggebend dafür war eine labile Waldsituation. Trotz schwieriger Standortbedingungen ist es dem vorbildhaften Bemühen des Landwirts zu verdanken, dass die von ihm umgesetzten Maßnahmen zur Schutzwaldsanierung Erfolge zeigen. In über 20 Jahren wurden Lärchensämlinge aus nahegelegenem Bachbett und Lawinenstrich entnommen und verpflanzt, vor Wild geschützt und regelmäßig ausgemäht. Zusätzlich wurde ein freiwilliger Waldbehandlungsplan erstellt. Die Holznutzung erfolgt kleinflächig und wird sorgfältig mittels Seilkran betrieben.

 

 

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Schauplatz für Wintertrends 2011

16. Dezember 2010 Kommentare aus

Dreh am Gletscher v.l.: Manfred Waldner - Schnalstal Tourismus, Birgit Nössing – N 24, Stefan Zerpelloni - Skischule Schnalstal

Die Skitrends der kommenden Saison waren das Thema bei einem Dreh auf dem Schnalstaler Gletscher. Der Ideenreichtum der Ski- und Skimodeindustrie sind keine Grenzen gesetzt: Ein Skianzug mit  Swarovski-Steinen und Goldknöpfen zu 16.000 Euro  oder der Energie-Chip im Ski. Dank eines Mikrochips kann dieser Ski Energie speichern, die anschließend gegen Ende eines Schwunges wieder abgegeben wird. Ziel ist es leichter und kraftsparender eine Piste runterzubrausen.

Moderiert wurde die Sendung vom neuen Gesicht in der deutschen TV-Moderatorenwelt, der Südtirolerin Birgit Nössing, selbst ehemalige Skirennläuferin. Nach ihrem Studium der Kommunikationswissenschaften in München war das Multitalent aus Völs am Schlern zunächst Redakteurin, zuletzt in der Redaktion der „Welt“, bevor sie TV-Redakteurin und Nachrichtensprecherin wurde und heute für diverse Sender wie Pro7, Sat1 und N24 Reportagen macht. Auf eine Bemerkung über den Wind am Drehtag konterte sie locker dem betreuenden Team: „Vor einigen Wochen war es stürmischer, da waren wir beim Castor-Transport.“  Gesendet wurde der Bericht bereits am Folgetag auf PRO 7 zur besten Sendezeit, Wiederholungen folgen auf Sat 1 und N24. „Solche Dreharbeiten unterstützen wir gerne, da sie uns immense Präsenz und hohe Zuschauerzahlen bescheren,“ berichtet Manfred Waldner, Direktor des Tourismusvereins Schnalstal, dem es immer wieder gelingt, Kamerateams in Schnalstal zu locken. (ew)

 

 

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Theater – Sauguat

18. November 2010 Kommentare aus

Sauguat’s Team v.l.: Andreas Rainer, Juliane Rainer, Frieda Gorfer, Klemens Rainer, Adalbert Weithaler, Klara Weithaler, Peter Rainer, Helga Santer, Josef Gurschler, Heidi Santer und Hubert Raffeiner rechts Spielszene: Hermann Gamper (Peter Rainer) zeigt seiner Frau Kreszenzia (Helga Santer) endlich einmal, wo es langgeht

Die Heimatbühne Schnals konnte sich bei der Premiere der Bauernkomödie „A Sau muaß man hob’n“ über ein ausverkauftes Haus freuen. Im Mittelpunkt des Stückes standen zwei Prachtsauen, eine meldete sich hinter der gelungenen Bühne immer wieder zu Wort. Alois und Hermann, beides Großbauern, hatten gewettet, wer die schwerste Sau auf die Landwirtschaftsausstellung nach Bozen bringt. Ganz zum Leidwesen ihrer streitbaren Frauen, die lieber die Kinder der beiden Höfe gegen deren Willen verkuppeln wollten. Diese  hatten aber bereits ganz andere Partner im Kopf, wenn auch nicht ganz „standesgemäße“. Dazwischen immer wieder der Gemeindediener. Eine launige Komödie, in die der Regisseur Max Blaas gekonnt „Schnalser Spitzen“ einfließen ließ. Wer wissen möchte, welche Sau gewinnt, hat am Samstag, 20.11. um 20 Uhr und am Sonntag, 21.11. um 16 Uhr im Haus der Gemeinschaft nochmals dazu Gelegenheit. (ew)

 

 

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Vinschger Ideen erfolgreich

4. November 2010 Kommentare aus

Ulrich Wallnöfer, PUR Südtirol; Manfred Waldner, Direktor TV Schnals; Sulden

Eine alte Volksweisheit sagt sinngemäß: „Die Pusterer sind die Arbeitstiere und die Vinschger die Künstler und Kreativen.“ Dass etwas dran sein muss, hat sich bei der Vergabe des SMG Award 2010 der Südtiroler Marketinggesellschaft für das beste Marketing-Konzept Südtirols gezeigt. Gleich drei Vinschger „Köpfe“ konnten sich über Preise und Auszeichnungen freuen.

Der Kortscher Ulrich Wallnöfer erhielt zusammen mit seinem Partner Günther Hölzl den SMG Award für das Handelskonzept „PUR Südtirol“ unter dem Thema „regional, saisonal und nachhaltig“. Der „Genußladen mit Bar“ mit ausschließlich Südtiroler Produkten befindet sich seit dem Frühjahr im Meraner Kurhaus und wird nicht nur von Touristen besucht, sondern besonders von den Einheimischen äußerst positiv aufgenommen, „die Produkte ihrer Kindheit oft wiederentdecken“, erzählt Wallnöfer. Unter den drei Finalisten war das Projekt „Puremountain Sulden“, ein Zusammenschluss von 21 Suldner Betrieben mit dem Ziel, die einzigartige Höhenlage am Ortler für den Gesundheitstourismus zu nutzen. Allergiefreie Zone, Klimatherapie im alpinen Reizklima und Höhentraining stehen hier im Mittelpunkt. Auch das Publikum war gefragt: „PUR Südtirol“ räumte zusätzlich hier den ersten Platz ab. Auf Platz drei ein Projekt des Tourismusvereins Schnalstal. Der „Ipotsch – ein intelligenter Potsch“. Tests haben ergeben, dass die Wolle von Schnalser Schafen im Hinblick auf Wärme und Temperaturausgleich besser ist als beispielsweise neuseeländische Wolle. Nun soll diese Wolle von ausschließlich Schnalser Schafen, durch den Schafübertrieb international bekannt, zur Herstellung von puristisch gestylten Pantoffeln dienen. Der Vertrieb läuft über die Hotellerie als Willkommensgeschenk und den Handel. (ew)

 

 

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Der AVS schlägt im Vorfeld Alarm

23. September 2010 Kommentare aus

Frühzeitig – noch bevor fertige Projekte auf dem Tisch liegen – schlägt die AVS-Ortsstelle in Schnals Alarm. Der AVS befürchtet, dass die bisher unberührte Talseite rund um das Lagauntal und die Berglalm von Wegen erschlossen werden könnte. Weil ein Stichweg im Zuge des E-Werkbaues der Energie Schnals GmbH von den Koflhöfen zum Lagaunbach in Angriff genommen wird, sehen die Schnalser AVSler Gefahr in Verzug. Die Gemeinde und der Präsident der Energie Schnals GmbH versuchen zu beruhigen.

von Erwin Bernhart

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Impression im Vinschgerwind

23. September 2010 Kommentare aus

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Perfekter Schnee ab November

12. August 2010 Kommentare aus

9 Schneekanonen und 10 Lanzen sollen bereits ab Allerheiligen für perfektes Pistenvergnügen im Skigebiet Schnalstal sorgen (Foto: Technoalpin)

Andere denken jetzt an Strand, die Schnalser  an Schnee! Der Skibetrieb auf dem Gletscher läuft jetzt schon, aber im Herbst soll die Attraktivität des Skigebietes gesteigert werden.  Deshalb wird auf Hochtouren gearbeitet: Die Beschneiungsanlage der Talabfahrt  wird komplettiert, damit, entsprechende Temperatur vorausgesetzt, die Abfahrt bis zur Talstation Teufelsegg bereits ab 1. November befahrbar ist. Dies bedeutet nicht nur mehr Pistenkilometer, sondern wirkt sich auch positiv auf den gesamten „Verkehrsablauf“ aus, da man nicht mehr nur auf die Gletscherbahn als Talzubringer angewiesen ist. Auch die Beschneiung des Gletscherseeliftes wird verbessert und am Teufelsegg verlängert, um einen weiteren Teil frühzeitig einschneien zu können.  Hierzu wird eine Pumpstation gebaut. „Diese Station ist die entscheidende Voraussetzung,  um zukünftig auch am Gletscher verstärkt beschneien zu können und somit die Pistenqualität über das ganze Jahr hinweg noch zu verbessern“, erklärt Direktor Helmut Sartori. Der kontinuierliche Ausbau der Anlagen, wie etwa am Hintereislift, ist für die nächsten Jahre geplant. Bis Mitte September soll ein Großteil der Arbeiten mit Investitionskosten von etwa 1,5 Mio. Euro abgeschlossen sein. (ew)

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