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Archive for the ‘Autonome Provinz Bozen’ Category

Wie sicher ist der Vinschger-Zug?

18. November 2010 Kommentare aus

Hätte nicht sein müssen und hat Wehrkräfte und Passagiere gefährdet: überfahrene Kalbin auf dem Zuggleis (Foto: FF Laas)

Am 1. November hat es ein Unglück zwischen Laas und Eyrs an der Vinschgerbahn gegeben. Menschen kamen, Gott sei Dank, nicht zu Schaden. Eine trächtige Kalbin wurde vom Zug gerammt, getötet und der gesamte Zug fuhr über den Kadaver. Ein Feuerwehrmann, der das Unglück unmittelbar miterlebt hat, stellt sich die Frage, ob tatsächlich die Sicherheit bei der Vinschgerbahn so großgeschrieben wird, ob die Einhaltung der Fahrpläne über der Sicherheit stehen und was wäre passiert, wenn der Zug entgleist wäre…. Was ist geschehen?

Der Feuerwehrkommandant schildert dem „Vinschgerwind“, was vor sich gegangen ist: „Am 1. November ist gegen 18.48 Uhr vom Fahrdienstleiter der Vinschger Bahn  über die Landesnotrufzentrale  Alarm ausgelöst worden. Zwischen dem km 78 und 79 befinden sich Rinder auf dem Bahngleis. Ich setzte mich telefonisch mit der Zentrale der Vinschgerbahn in Verbindung, um mich über den Standort des Zuges zu erkundigen, dabei wurde mir mitgeteilt, dass er sich  in etwa auf der Höhe der Obstgenossenschaft befindet. Dem Fahrdienstleiter habe ich auch gesagt, dass die Feuerwehr auf dem Weg zum Einsatzort ist. Mit zwei Einsatzfahrzeugen sind einige Feuerwehrmänner unverzüglich auf der rechten Seite des Bahngleises hinaufgefahren, weil die Schranke in der Industriezone geschlossen war. Zu diesem Zeitpunkt ist der Zug in Richtung Mals im Laaser Bahnhof gestanden. Der Zug von Mals kommend, ist langsam gefahren. Dieser Zug ist dann an den Einsatzkräften vorbeigefahren, somit wussten diese, dass die Kalbinnen nicht mehr weit sein können. Sofort sind die Rinder, sechs trächtige Kalbinnen, von der Feuerwehr auf dem Bahnkörper entdeckt worden. Wir haben das Blaulicht abgeschaltet, um die Rinder nicht zu erschrecken. Links und rechts des Bahnkörpers befindet sich jeweils ein Kanal. Ein Feuerwehrmann versuchte die Rinder in einen der Kanäle zu scheuchen, als ihn die Kollegen warnten, dass der Zug komme. Mit der Taschenlampe versuchte er noch, den Lokführer zum Anhalten zu bewegen, musste dann zur Seite springen. Der Zug ist mit hoher Geschwindigkeit von Laas gekommen, obwohl man wusste, dass sich die Feuerwehr aber auch die Kühe noch auf dem Bahnkörper aufhalten. Dann hat’s gewaltig gschnellt, eine der Kalbinnen wurde vom Zug voll erfasst und getötet, eine der Kalbinnen wurde verletzt und in den Kanal geschleudert. Die anderen Kalbinnen kamen davon. Der Zug hielt an und der Zugführer gab an, dass er erst bei km 78-79 angehalten hätte. Die Kalbinnen sind aber mittlerweile weiter hinuntergekommen, vermutlich, wegen des Zuges, der von Mals gekommen ist.

Zum Glück blieben die Fahrgäste unverletzt. Sie mussten eine Zeit lang im Zug ausharren, bis auf mehrmaliger Anfrage des Kommandanten aus der Fahrdienstzentrale die Erlaubnis kam, die Fahrgäste zu bergen. Von der Feuerwehr Laas und Eyrs wurden sie dann in die jeweiligen Bahnhöfe  gebracht.

Die Fahrgäste haben erzählt, dass es im Zug wild gerumpelt habe. Die Kalbin lag quer auf dem Bahngleis einige Meter hinter dem Zug  und deren Körper wurde nicht von den Rädern des Zuges durchtrennt, sondern die Räder liefen über den Kadaver. Was wäre passiert, wenn der Zug dadurch entgleist wäre?“

Die Feuerwehrmänner aus Laas sind über das Vorgehen der Verantwortlichen der Vinschgerbahn sehr verwundert, jene welche unmittelbar vor Ort waren, müssen dies erst richtig verarbeiten und sind auch jetzt noch zornig.  Alle stellen sich die Frage, wo denn hier die vielgepriesene Sicherheit der Vinschgerbahn ist. Roman Horrer, Kommandant der FF Laas, hat unmittelbar nach dem Unglück mit der STA, der Südtiroler Transportagentur, Kontakt aufgenommen, um eine Klärung des Vorganges gebeten und auch um ein Gespräch, diese Sicherheitslücke auszuwetzen. Eine Aussprache wurde in Aussicht gestellt. Dem „Vinschgerwind“  hat Helmuth Moroder mitgeteilt, dass der Fahrdienstleiter den ab Laas fahrenden Zug die Vorschrift gab „zwischen km 78 und km 80 die Geschwindigkeit auf 30 km zu reduzieren, wie dies in solchen Fällen laut Vorschrift vorgesehen ist. Etwa bei km 77.950 hat der Zug jedoch eine Kuh angefahren und überfahren, also rund 50 Meter vor der Langsamfahrstelle. Obwohl der Zug an jener Stelle mit nur zirka 40 km/h fuhr, wurde der Lokführer überrascht, da es kurz vor dem angewiesenen Langsamfahrabschnitt passierte.“ (eb)

 

 

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Herkulesaufgabe in den Krankenhäusern

21. Oktober 2010 Kommentare aus

v.l.: Lukas Raffl, Albert Tschager, Toni Theiner, Irene Pechlaner, Oswald Mayr, Andreas Fabi und Robert Peer: die klinische Reform Primaren und Ärzten zugespielt

Das Resümee jener Versammlung am Montag vor einer Woche: Das Krankenhaus Schlanders bleibt als Akut- und Grundversorgungskrankenhaus bestehen, das Personal habe nichts zu befürchten. Die Versammlung in Schlanders war der Auftakt einer Aufklärungstour durch die Spitäler des Landes.

Der Reformball beginnt zu rollen und der Ball wird den Primaren zugespielt. Die sollen sich absprechen. Gleiche Fachbereiche sollen im Gesundheitsbetrieb landesweit horizontal vernetzt werden. Die Primare, so der Auftrag für die Herkulesaufgabe, sollen sich, begleitet von der Gesundheitsdirektion, von externen Professoren und anhand vorhandener Erfahrungsliteratur, untereinander ausmachen, wer was wo machen soll. Damit sollen gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Unterm Strich soll damit die Definition der „Grundversorgung“ herauskommen und die Ärzte in der Peripherie werden in ihrer Leistungserbringung wohl dras-tisch eingeschränkt werden. Diese drohende Leistungskürzung ist bei mehreren Ärzten auf Widerstand gestoßen, auch im Hinblick auf den auszubildenden Nachwuchs. Herauskommen wird damit auch ein beabsichtigtes „abgestuftes Versorgungssystem“. Dafür wird jedes Krankenhaus mindestens ein Referenzzentrum sein. In Schlanders biete sich die Endoprothetik dafür an, die bisher sehr gut funktioniere.

Ein Ziel ist es auch, die Stationsgrenzen zu überwinden, um das Pflegepersonal effizienter einsetzen zu können. Die Patienten sollen anhand eines Kriterienkatalogs nach Pflege- bzw. Betreuungsintensität eingeteilt werden und anstelle der heutigen Abteilungen könnte das Krankenhaus in Bettenstationen mit geringerer oder höherer Betreuungsintensität eingeteilt werden. Der Neubau des Bettentraktes in Schlanders könnte bereits nach diesen Kriterien ausgerichtet werden.

Ein drittes Standbein der Reform bildet der Ausbau des „Territoriums“: die Zusammenarbeit mit den Basisärzten, mit den Sozialdiensten, mit den Altersheimen. (eb)

 

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Was läuft am Fernpass?

7. Oktober 2010 Kommentare aus

„Vinschgerwind“-Titel aus dem Jahr 2005: Die Frage rund um die Briefkastenfirmen blieb unbeantwortet

Die Klage von Fuhrunternehmen aus dem Vinschgau, sie hätten infolge der LKW-Sperre auf dem Fernpass bedeutende Umsatzeinbußen zu verzeichnen und würden an Betriebsschließungen denken, wirft viele Fragen auf“, schickte der Freiheitliche Pius Leitner in einer Anfrage voraus und wollte in der aktuellen Fragestunde des Landtages wissen, welche Haltung die Landesregierung dazu einnehme und ob Verhandlungen mit Nordtirol geführt würden.

LH Luis Durnwalder beantwortete die Anfrage schriftlich: „Bereits im vergangenen Herbst haben vor dem Inkrafttreten der Fahrverbotsverordnung Gespräche und Interventionen seitens des Landes Südtirol und der Handelskammer Bozen stattgefunden. Es sind weiters Besprechungen mit dem Landeshauptmann und dem Verkehrslandesrat von Tirol geführt worden. Leider bisher ohne positives Ergebnis. Demnächst ist eine weitere Aussprache mit Landeshauptmann Günther Platter geplant, bei der nochmals versucht werden soll, für den Quell- und Zielverkehr des Vinschgaus eine Ausnahme vom Fahrverbot zu erreichen. Von dieser Verordnung sind ca. 20 Transportunternehmen des Vinschgaus mit 300 Mitarbeitern betroffen. Sollte die Verordnung beibehalten werden, ist der Weiterbestand einiger dieser Betriebe gefährdet. In der Zwischenzeit ist auch bekannt geworden, dass sich der österreichische Verfassungsgerichtshof demnächst mit der Angelegenheit befasst.“

Vom LH unbeantwortet blieb Leitners Frage: „Ist das Problem der so genannten Briefkastenfirmen im Vinschagu inzwischen gelöst oder besteht es nach wie vor?“ (eb)

 

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Aus für Krankenhaus?

23. September 2010 Kommentare aus

Was hat uns der Landesrat damals zusammengeputzt, als der „Vinschgerwind“ es wagte, über die Nicht-Nachbesetzung des Primariates in der Radiologie im Schlanderser Krankenhaus zu berichten, vor zwei Jahren mit bitteren Briefen von der Ärzteschaft untermauert. Nun denn – tempora mutantur, et Landesrat mutat in illis – es scheint mittlerweile dem gesamten Krankenhaus Schlanders – genauso wie Sterzing und Innichen – an den Kragen zu gehen. Die „Neue Südtiroler Tageszeitung“ hat vor einer Woche mit „Der Kahlschlag“ aufgemacht. Von einem „Erdbeben im Südtiroler Sanitätswesen“ hat Kollege Arthur Oberhofer berichtet – basierend auf ein internes Geheimpapier. „Die Botschaft“, schreibt Oberhofer, „ist klar: Die Kleinspitäler werden ab 2013 zu Pflegeheimen umgestaltet.“ Das alles im Zuge der klinischen Reform. Oberhofer schließt: „Der Zeitplan für die Schließung der Kleinspitäler würde in die Karriereplanung des Sanitätslandesrates passen. Wenn Richard Theiner 2013 Landeshauptmann wird, wie er glaubt und hofft, dann könnte er den Schwarzen Peter an seinen Nachfolger weiterreichen.“

Dass ausgerechnet die Vinschger, Richard Theiner und sein Generaldirektor Andreas Fabi, an den peripheren Strukturen sägen, im Besonderen am Schlanderser Krankenhaus, ist allerhand. Die bisherigen Versprechungen und Beteuerungen haben anders ausgesehen. Spekulationen zur Gesundheitsreform ist Theiner mit einer Presseaussendung entgegen getreten: „Während anderswo Krankenhäuser geschlossen werden, ist es erklärte Politik der Landesregierung, alle sieben öffentlichen Krankenhäuser als Akutkrankenhäuser zu erhalten. Dafür sind Veränderungen unumgänglich, um dem medizinischen Fortschritt und dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung zu tragen.“ (eb)

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Im Stich gelassen

12. August 2010 Kommentare aus

Das tragische Zugunglück vom 13. April 2010, bei dem neun Menschen zu Tode kamen, stimmte betroffen. Es stürzte Hinterbliebene und Verletzte in schwierige Lebenslagen. Nach vier Monaten macht betroffen, dass die angekündigte Soforthilfe nicht alle erreicht hat

„Mit dem Tode von Julian haben ich und meine zwei Kinder im Alter von vier und zwei Jahren nicht nur den Partner und Vater verloren, sondern auch das regelmäßige Einkommen“, sagt Melanie Trojer. Die Lebensgefährtin des Zugführers Julian Hartmann ist noch immer traumatisiert. Dazu kommen die Sorgen um den täglichen Lebensunterhalt. Das Konto des Lebensgefährten war sofort gesperrt worden, da das Paar nicht verheiratet war.  Von der „schnellen unbürokratische Soforthilfe“, wie von Politikern unter dem ersten Eindruck der schrecklichen Ereignisse vollmundig bekundet, hat sie nach vier Monaten noch keinen Euro gesehen. „Über die Runden komme ich nur dank Familienangehörigen, Freunden und Spendern“, so Trojer. Die 6.000 Euro, die für jeden Toten ausbezahlt wurden, (laut LR Richard Theiner zur Deckung der Beerdigungspesen, Solidaritätsbeitrag nennt es die Caritas), hatte Julian Hartmanns Vater erhalten. Die 6.000 Euro waren bislang auch der einzige Beitrag, den Armin Stecher aus Prad bekommen hat. Beim Zugunglück hatte er seine Lebensgefährtin Michaela Zöschg und die Mutter seines neugeborenen Sohnes verloren. „Die Summe hat gerade für die Beerdigung  gereicht“, so Stecher. Er nahm als Lehrer den Vaterschaftsurlaub in Anspruch. Nach dessen Verlängerung muss er ab September eine 70prozentige Gehalteseinbuße in Kauf nehmen. Er macht sich Sorgen, wie er den Kredit für das Haus zurückzahlen soll. Denn auch in seinem Fall fehlt nach dem verhängnisvollen 13. April das zweite Gehalt. In beiden Fällen hatten Mitarbeiter der Caritas vorgesprochen, die Vermögenslage  durchleuchtet und vertröstet. Im September würde sich weiteres tun. Die Ankündigung „schnelle, unbürokratische Soforthilfe“ muss anhand dieser zwei Beispiele hinterfragt werden. Wie definiert man Soforthilfe? Und hat diese Ankündigung nicht auch Spendengelder verhindert? Laut Caritas Direktor Heiner Schweigkofler sind die Spendenflüsse rund zwei Wochen nach dem Unglück versiegt. Die Landesregierung hatte sofort 100.000 Euro an die Caritas zur Verteilung überwiesen. Dazu kamen noch die 84.000 Euro vom Caritas Spendenkonto, die unter anderem mit Hilfe der Despar-Spendenaktion zusammen gekommen sind.  Schweigkofler weist entschieden zurück, dass es mit der Soforthilfe nicht geklappt hat und stellt klar: „Wir müssen verantwortlich mit den uns anvertreuten Geldern umgehen und können sie nicht nach Gutdünken verteilen, ohne die einzelnen Situationen genau überprüft zu haben. Und das braucht seine Zeit. Wir arbeiten nach dem Dreiphasenmodell: 1. Solidaritätsbeiträge für Hinterbliebene, 2. Solidaritätsbeiträge für Verletzte und 3. weitere Gelder für Härtefälle.“  Zwei Wochen nach dem Unglück habe man den Hinterbliebenen der Toten die 6.000 Euro Solidaritätsbeitrag ausbezahlt. Es fanden Treffen mit den Verletzten statt, und diese erhielten im Juni je nach eigener Einschätzung bis zu 2.500 Euro. Bei Schwerverletzten erfolgte im Juli eine Nachbesserung von bis zu 2.500 Euro.  Nun wolle man den Rest an Härtefälle verteilen, so Schweigkofler. Die Thematik sei sensibel. Es gehe nicht nur ums Geld, sondern um Solidarität und darum, Netzwerke aufbauen, die Betroffene langfristig stützen. Das Netzwerk besteht aus Caritas, Sozialdienste der Bezirksgemeinschaften, aus dem Psychologischen Dienst und dem Landesamt für Soziales Jugend und Familie. „Die Zusammenarbeit funktioniert. Im Falle Melanie Trojer haben wir dafür gesorgt, dass sie durch die Sozialhilfe abgesichert ist.“ so Schweigkofler. Trojer bestätigt das nicht: „Darum muss ich mich selbst kümmern.“ Die Erklärungen der Caritas ändern nichts an der Tatsache, dass sich die junge Mutter in Meran und der junge Vater in Prad im Stich gelassen fühlen. (mds)

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Vom Etsch-Dialog zur Konkretisierung

6. Mai 2010 Kommentare aus

Auf 25 Maßnahmen, die im Laufe der kommenden Jahre verwirklicht werden sollten, haben sich die rund 50 Interessensgruppen geeinigt. Die 25 Maßnahmen sind die Früchte, die in den sieben „Flussraumforen“ im Rahmen des Etsch-Dialoges herangereift sind. Ziel war und ist es, Verbesserungen im Hochwasserschutz im oberen Vinschgau, vor allem zwischen Schluderns und Laas, vorzunehmen, einhergehend eine Verbesserung der ökologischen und landwirtschaftlichen Situation, die wirtschaftliche Entwicklung im Auge behaltend und das alles einvernehmlich.

v.l.: Siegfried Pohl (Projektsteuerung), Peter Gasser (Umweltschutzgruppe Vinschgau), Markus Joos (Bezirksamt für Landwirtschaft), Rudolf Pollinger (Abteilung für Wasserschutzbauten), LH Luis Durnwalder

Einen Rückblick auf diese neue Diskussionskultur gaben vorige Woche einige Beteiligte anlässlich der Abschlussveranstaltung des Projektes Etsch-Dialog im aquaprad. Gegenseitig eine gute und fruchtbringende Zusammenarbeit bescheinigten Rudolf Pollinger, Siegfried Pohl, Markus Joos und Peter Gasser. „Wir haben mit dem Maßnahmenkatalog ein Planungsinstrument für die nächsten 15 Jahre“, sagte etwa Gasser. Pollinger erinnerte an die jüngste Zugkatastrophe im Vinschgau, an die Katastrophe von Stava vor 25 Jahren und knüpfte in der grundlegenden Zielsetzung des Etsch-Dialogs – dem Hochwasserschutz – daran an. „Die Reibungen, die es im Herbst 2009 im Flussraumforum gegeben hat, waren letztlich positiv“, sagte Joos. LH Luis Durnwalder, neben vielen BM und Vertretern der am Dialog teilnehmenden Interessensgruppen, Gast der Veranstaltung, betonte, dass Schutz und Sicherheit wichtig seien. Der Maßnahmenkatalog wird für die Erstellung von Bauleitplänen und Gefahrenschutzplänen von Bedeutung sein. Der Teufel, so Durnwalder, wird dann wohl im Detail stecken. (eb)

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