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Archive for the ‘Ski alpin’ Category

Italienmeistertitel für Prader Mädchen

22. April 2010 Kommentare aus

Die Prader Skimädchen trumpfen bei den Italienmeisterschaften auf: Elke Wagmeister (rechts) holte Gold und Lisa Pfeifer (links) Bronze

Die Sektion Ski alpin im Sportverein Prad kann eine zweifache Italienmeisterin und eine Bronzemedaillengewinnerin (in der Kategorie Anwärter) feiern. Elke Wagmeister (16) holte Gold in der Abfahrt  und in der Kombination. Lisa Pfeifer (17) gewann Bronze im Superski. Die Bewerbe in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Superski fanden in Santa Caterina (in der Provinz Sondrio) statt und die technischen Disziplinen wie Slalom und Riesenslalom in Corno alle Scale (im Apennin nahe Bologna). „Die Spitzenergebnisse waren für uns alle eine riesige Überraschung und wir haben uns entsprechend für unsere Mädchen gefreut“, sagt Sektionsleiter Herbert Moriggl.

Zu den Italienmeisterschaften hatte sich neben Wagmeister und Pfeifer auch Camilla Semenzaro aus Mestre qualifiziert, die ebenfalls für den ASV Prad fährt. Alle drei besuchen die Sportoberschule in Mals und absolvieren unter den Fittichen der dortigen Sportlehrer ihre Trainingseinheiten. Verletzungsbedingt bei den Italienmeisterschaften nicht mit von der Partie war die Slalom Italienmeisterin von 2008 und Grand Prix-Zweite von 2009, Stefanie Angerer (16). Nach Miniskus Operationen im Mai und November ging sie im Jänner 2010 wieder an den Start. Vor drei Wochen machte dann ein Kreuzbandriss all ihre Hoffnungen auf Spitzenplätze bei den Italienmeisterschaften zunichte.

Insgesamt betreut die Prader Sektion 40 Jugendliche. Davon fahren 25 bei den VSS-Bewerben mit, sieben Jugendliche messen sich bei den Grand-Prix- Rennen und neun (alle Sportoberschüler) gehen im Juniorenbereich an den Start. Der Ski- Alpinsport hat in der Marktgemeinde Prad seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert. Und die Begeisterung vieler ehrenamtlicher Trainer und Betreuer ist ungebrochen. Dass Prad immer wieder junge Talente aufzuweisen hat, kommt nicht von ungefähr. Als Talentschmiede gilt seit Jahren die „Pfasch“, nahe der St. Antons Kirche. Auf den Wiesen des Schuttkegels wird jährlich in der Weihnachtszeit von Mitgliedern des Skiclubs eine Skipiste angelegt (wenn nötig auch mit Schneekanonen). Ein mobiler Schlepplift bringt dann die vielen kleinen Skihasen nach oben. „Bei den Skikursen geht es uns in erster Linie um die Förderung des Skisports als Breitensport doch immer wieder zeigen sich auch Talente,“ so Moriggl. Mit Sorge verfolgt er das Ansinnen der Grundbesitzer, den Hang mit Obstbäumen zu bepflanzen. Das würde das Aus für das kleine Skiparadies bedeuten, das unzähligen Kinder naus dem ganzen Tal dient. Die Gemeindeverwaltung ist derzeit bemüht, mit den Grundbesitzern einen Konsens zu finden, damit die Flächen frei bleiben. (mds)

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Empfang für Roland Ruepp

22. April 2010 Kommentare aus

Roland Ruepp wird von Fackelträgern und Musikkapelle empfangen

Der Sportverein, die Gemeinde Schluderns und der  ASC Sesvenna bereiteten dem Behindertensportler Roland Ruepp kürzlich einen herzlichen Empfang. Abgeholt wurde Ruepp bei seinem Elternhaus, wo er zu den Klängen der Musikkapelle symbolisch Fackeln anzündete. Ruepp war der einzige Südtiroler Langläufer bei den Paralympics in Vancouver.  Wenn es dem zweifachen Goldmedaillengewinner von Salt Lake City 2002 heuer zwar nur gelang einen 21. Platz in Biathlon und einen 23. Platz im Langlauf zu erobern, so schmälert das seine Leistung in keiner Weise. Das unterstrich der Sportpräsident Heiko Hauser: „Roland schafft mit seinen 45 Jahren immer noch mit Fleiß und Ausdauer die Qualifikation für sportliche Großereignisse und das spricht für sich.“ BM Erwin Wegmann  bezeichnete Ruepp als Vorbild für die Jugend. Auch die Präsidentin des ASC Sesvenna Klara Angerer würdigte ihn „als Vorbild sportlich und menschlich.“ Zu den Gratulanten zählte der Landtagsabgeordnete Arnold Schuler. Und er dankte Ruepp dafür, dass er seine Tochter Claudia Schuler angespornt hatte, sich sportlich zu betätigen. Mittlerweile ist auch sie erfolgreiche Behindertensportlerin. (mds)

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Skischule Sulden gestaltet Wildpark

25. Februar 2010 Kommentare aus

Die Skilehrer Kurt Kuntner und Elke Fahrner zeigen den kleinen „Skihasen“ die Schneehühner

Am Kanzel Lift in Sulden entsteht der „Wildpark der Skischule Sulden“ auf Initiative des Skischulleiters Emil Hofer. „Wir leben im Nationalpark und die Kinder sollen die dort lebenden Tiere kennenlernen.“ Zu sehen sind zwei Schneehühner, ein Hermelin, ein Wildhase (im winterlichen Tarnkleid), ein Murmeltier und ein Fuchs, alle aus Polyester von Toni Reinstadler täuschend echt angefertigt. Dazu kommen sollen noch eine Gämse, ein Steinbock, ein Reh, ein Adler und ein Eichhörnchen. Die Skilehrer führen die Kinder bei den Skikursen zur Erlebnisroute. Dann folgt „Unterricht in Wildzoologie“, der Spaß macht, genauso wie das Skifahren im gesicherten wildromantischen Raum abseits der Piste. Später füllen die Kinder einen Fragebogen aus und das Los entscheidet, wer Glücksprinz und Glücksprinzessin wird. Beide  gewinnen eine Woche Skikurs samt Skipass. „Wir von der Skischule bemühen uns immer wieder, den kleinen und großen Gästen etwas zu bieten und dazu gehören verschiedene Animationsprogramme und Demoshows.“ Hofers Ärger ist groß, wenn er an die widerrechtlich tätigen Skilehrer denkt, die das nicht tun. „Diese sind unqualifiziert, sahnen nur ab und nehmen meinen Leuten die Arbeit weg“, wettert er. „Und besonders bedenklich ist, dass die illegalen Skilehrer große Kindergruppen unterrichten, ohne die Sicherheitsbestimmungen zu beachten.“ (mds)

Retter messen sich im Schnee

11. Februar 2010 Kommentare aus

Die Skihasen vom Weißen Kreuz in Mals holten sich den vierten Platz in der Mannschaftswertung hinter den Sektionen Passeier, Sarntal und Seis

Die Landesmeisterschaften mit den Disziplinen Ski-Alpin, Snowboard und Rodeln für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes Weißes Kreuz gingen heuer Ende Jänner auf der Seiser Alm über die Bühne. Geladen hatte die dortige Sektion. (Die Organisation der Landesmeisterschaft übernimmt jährlich eine andere Sektion im Land.) Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen an den Start der drei Bewerbe. Mit dabei waren auch rund dreißig Vinschger  Retterinnen und Retter der Sektionen Schlanders, Vinschger Oberland, Sulden und Mals. Davon stellte die Sektion im obervinschger Hauptort  die größte Teilnehmerschar.  „Es geht bei der Landesmeisterschaft nicht so sehr um Zeiten und Podestplätze, sondern viel mehr um Begegnungen, Geselligkeit und Spaß“, betont der Leiter der Sektion Mals. Dennoch freut er sich über die „Lederne“ seiner Leute in der Mannschaftswertung.

Die vielen Eindrücke des Tages bei herrlichem Wetter hielt der  „Starfotograf“ des Weißen Kreuzes Schlanders,  Walter Wegmann, mit seiner Kamera fest. (mds)

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Imboden fährt in die Weltspitze

11. Februar 2010 Kommentare aus

Vinschger Fans feiern in Schladming, v. l. Robert Kiem (Kastelbell), Erwin Tscholl (Schluderns), Urs Imboden, Manfred Gander und Johann Rabensteiner alias Sewas (beide Prad)

Der Skirennläufer Urs Imboden aus Santa Maria zählt zu den besten  Slalomfahrern der Welt. Er fährt unter der Flagge Moldawiens, weil er aus der Schweizer Nationalmannschaft ausgemustert worden war. Die Kontakte hatte Hans Daniel Fahrner aus Prad hergestellt, der Imboden seither trainiert. Betreuer ist Robert Schenk aus Schleis. Mittlerweile platziert sich Imboden regelmäßig unter den Top dreißig im Weltcup und ist 19. der Weltrangliste. Und das bringt die Schweizer Fernsehmoderatoren ins Schwärmen.  In Adelboden eroberte er beispeilsweise den hervorragenden  siebten Platz, in Wengen landete er auf Platz 16 und in Schladming auf Platz 18. Für das Weltcup-Finale in Garmisch konnte er sich ebenfalls qualifizieren.  Viele Fans aus dem Vinschgau stehen hinter ihm.  Diese  drücken ihm bei der Weltmeisterschaft in Vancouver die Daumen. (mds)

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Fans feiern Stefan Thanei

28. Januar 2010 Kommentare aus

Der Burgeiser Skirennläufer Stefan Thanei (29 Jahre) zählt zu den vielversprechenden Nachwuchsläufern der italienischen Skinationalmannschaft im Weltcup. Die Disziplinen Super G und Abfahrt liegen ihm und er schaffte schon einige Male den Sprung unter die ersten dreißig. 2009 erreichte er beispielsweise bei der WM in Val d` Isere im Super G den 15. Platz und bei der Hahnenkammabfahrt in Kitzbühl den hervorragenden achten Platz. Angesichts der geringen Zeitabstände, die jeweils zwischen den einzelnen Läufern liegen, kann man sagen, Thanei zählt mittlerweile zu den weltbesten Skirennläufern in den schnellen Disziplinen. Er hat also das Zeug dazu, schon demnächst auf dem Podest zu landen, wenn ihm auch das nötige Glück zu Seite steht. Auf einen Durchbruch hoffen viele Vinschger und vor allem die Mitglieder seines Fan-Clubs in Burgeis, die ihn zu den Rennen begleiten, wann immer es ihnen möglich ist. Nicht zu überhören und zu übersehen waren die Burgeiser Fans im Dezember in Bormio. Dafür sorgte zum einen die „Ferrari Sound Maschine“ von Martin Lechthaler, und zum anderen dessen Outfit. In nostalgischer Kleidung und mit alten Holzskiern schritt er durch die erstaunten Menschenmassen im Zielraum. Thanei erreichte den 26. Platz und das wurde ergiebig gefeiert, zusammen mit Musikanten aus dem Kaunertal. Die beiden Fahrer Gunnar Moriggl und Andreas Thöni mussten über eine Stunden lang warten bis Lechthaler und sein Bruder Silvester endlich die Theke in Bormio verließen und ins Auto einstiegen. Gespannt blickten die Fans am vergangenen Wochenende nach Wengen. Dort holte Thanei den 25. Platz in der Superkombination. In Kitzbühl belegte der Vinschger Skirennläufer heuer den 21. Platz in der Abfahrt. (mds)

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Ski- & Snowboardkurs 2009

14. Januar 2010 Kommentare aus

Tolle Wetter- bzw. Schneeverhältnisse sind wiederum ein Grund, positiv auf den traditionellen Winterski & -snowboardkurs zurückzublicken. Im Nachhinein sieht jeder Betreuer, dass dieser Kurs ein wichtiger Bestandteil der Jugendförderung im gesamten ASC Schlanders ist. Mit der Betreuung, dem Erlernen der gesamten Grundkenntnisse des Skifahrens bzw. des Snowboardens werden den teilnehmenden Kindern auch die Kameradschaft, das Beisammensein in Gruppen dynamisch beigebracht und wiederum das tägliche Leben für sie erleichtert. Seit einigen Jahren sind die Teilnehmerzahlen fast immer gleichgeblieben, es waren heuer wiederum 77 Kinder, die sich für diesen Kurs eingeschrieben haben, hierzu möchten sich die gesamten Betreuer und Koordinatoren bei den Eltern bedanken, das Vertrauen an die Sektion nochmals zu unterstreichen. Dass dieser Sport den Kindern manches Mal die letzte Kraft nimmt, wurde auch heuer wieder ersichtlich, da sich 2 Kinder des Kurses einmal das Schlüsselbein und einmal den Unterarm gebrochen haben, hiermit nochmals „gute Besserung“ an die Jungs und Kopf hoch, bis zur nächsten Saison seid ihr wieder fit!

Die gesamte organisatorische Leistung muss man nochmals erwähnen, denn aus vielen Dorfgesprächen hört man heraus, dass es eigentlich einmal organisiert, die nächsten Jahre nur mehr Routine ist, stimmt aber nicht, denn jedes Jahr kommen wieder neue Herausforderungen auf uns zu, wie z.B. Diabetes, glutenfreie Kost, Milchallergie usw. und auch solche Gegebenheiten müssen rechtzeitig erarbeitet werden.

Als Abschluss hat sich die Sektion heuer wiederum mit dem traditionellen „Trainingslauf“ auseinandergesetzt und zum ersten Mal alle Kinder gleich prämiert, d.h. es gab nur Sieger, jeder der ins Ziel kam, hatte gewonnen, denn so wurde auch noch einmal das gesellschaftliche und sportliche Verhalten hervorgehoben. Von den Kindern gab es nur positive Anregungen und von den Eltern wurde auch Positives gemeldet, d.h. wir werden diese Schiene auch die nächsten Jahre so weiterfahren.

Zum Abschluss muss noch erwähnt werden, dass wir heuer zum 4. Mal in Zusammenarbeit mit dem ASV Martell und dem ASV Goldrain den Langlaufkurs im Martelltal angeboten haben, wo sich wiederum ca. 8-10 Jungs und Mädels angemeldet hatten und auch nach Rücksprache mit einigen dieser nur Positives zu berichten ist, deshalb „an groaßes Vergeltsgott“ an die beiden Sportvereine für die gute Zusammenarbeit und wir hoffen und hier spreche ich sicherlich vom gesamten ASC und auch sicherlich an Stelle von anderen Sportvereinen, dass die gesamte Zusammenarbeit intern oder auch Gemeinde übergreifend besser funktionieren soll und sollte.

Besten Dank allen freiwilligen Helfern, den Betreuern, den Sportvereinen, der Schöneben AG, den Pistenhelfern, den Carabinieri, Busunternehmen Flora und Spechtenhauser Martell für die gute Zusammenarbeit während des Kurses.

Dr Sektionsausschuss hofft, „dass der Kurs a ondere Wintersportsektionen dr Gemeinde Schlondrs zu denken gib, dass mon mit dr Zommenorbeit oft mear erreichen konn fir die Zukunft!“

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