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Die ‚Bierdeckel-Jugend’ rüstet zum Wahlkampf

11. Februar 2010 Kommentare aus

Die Junge Generation in der SVP rüstet für die Gemeinderatswahlen im Mai. Ein neues Logo soll unter anderem helfen, die Jugend zu positionieren. Das bisherige Blau im Logo wird verbannt – man will mit den „Blauen“ nicht verwechselt werden, dafür sollen die Farben Rot, Grau und Schwarz in das Logo. Auf Mitgliederfang will man mit einer Bierdeckelwerbung gehen. Vorgestellt wurde die Neupositionierung im Rahmen der Jahreshauptversammlung der JG-Vinschgau Ende Jänner im Maschlerhaus von Tschars. Die Ortsjugendgruppe dort ist, Ende 2009 gegründet, die jüngste im Bunde der Vinschger JG. Das Motto „Zähne zeigen“ soll weiterhin beibehalten werden. Das JG Büro in Bozen gibt für willige Kandidaten Unterstützung, nicht monetär, sondern logistisch.

SVP-Bezirksjugendreferent Manuel Massl: „Lobbying für die Jugend“

Viel Zähne gezeigt hat die SVP-Jugend im Vinschgau allerdings nicht. Die Versammlung verlief klassisch mit Rückschau und Vorschau. Bezirksjugendreferent Manuel Massl blickte stolz auf Geleistetes zurück: der erfolgreiche Einsatz für den Nightliner etwa. Ein Probebetrieb ins Oberland sei anzustreben, sagte Massl. Werner Schuler blickte auf die Veranstaltungen im vergangenen Gedenkjahr ’09 zurück. Man habe ein kräftiges Zeichen in Richtung Brauchtum, in Richtung Heimat, in Richtung Volkstum setzen können, resümierte Schuler. Weil im benachbarten Saal gleichzeitig ein Informationsabend der SVP Arbeitnehmer mit Landesrat und Parteiobmann Richard Theiner stattfand, schaute der Parteichef kurz bei der Jugend vorbei. Der lobte die SVP-Strategie, eine Doppelstaatsbürgerschaft anzupeilen, er lobte die Vorwahlen für die Gemeinderäte, bei denen auch Nichtparteimitglieder mittun können („Da entsteht eine bessere Stimmung.“) und er informierte über die derzeitige lebendige Diskussion über die Vorschläge zur direkten Demokratie.

Lebendiger als Rück- und Vorschau gestaltete sich dann auch die Diskussion. Ziel der JG sei es, mehr als 30 Prozent der Gemeinderäte unter 35 Jahre stellen zu wollen. Bei der Zielformulierung, dass mindestens 30 Prozent der BM unter 40 Jahre alt sein sollten, schieden sich die Geister.

Johannes Kofler, vor kurzem vom Kastelbeller Sozialausschuss als BM-Kandidat der Arbeitnehmer gewählt, mischte sich in die Diskussion: „Ich hab’ das Gefühl, dass so etwas wie Aufbruchstimmung herrscht. Ein Generationswechsel steht an und der Wunsch nach neuen Gesichtern ist groß.“ (eb)

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