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Posts Tagged ‘Martell’

Impression im Vinschgerwind

27. Januar 2011 Kommentare aus

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Impression im Vinschgerwind 23/10

18. November 2010 Kommentare aus

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Psychogramm eines zerstrittenen Vereins

7. Oktober 2010 Kommentare aus

Klar getrennte Sitzordnung, leichte Scharmützel in den Wortgefechten, versöhnliche Gesten und die Pressevertreter als Wachhunde: Die Wahl des neuen Präsidenten, die Bestellung des Vizepräsidenten und die Wahl eines neuen Ausschussmitgliedes der Ferienregion Latsch/Martell gestaltete sich vor vierzehn Tagen als Blick in die Psyche eines zerstrittenen Vereines.

Neuer Präsident aus Martell Günther Pircher und sein Vize aus Tarsch Roman Schwienbacher

Manuel Reiterer, Vertreter der Kaufleute im Vorstand der Ferienregion, schlägt Roman Schwienbacher mit den Worten „Wir wollen einen Neustart“ als Präsidentschaftskandidat vor. Der Tarscher Schwienbacher wird dem Lager um die Gebrüder Pirhofer zugerechnet.  Der Latscher Gemeindevertreter Hermann Raffeiner Kerschbaumer will eine Kampfabstimmung vermeiden. Vom Marteller Hans Fleischmann wird der bisherige Vizepräsident Günther Pircher vom Dietl-Clan lanciert. Pircher appelliert im Vorfeld, dass der gewählte Kandidat und die Wahl als solche respektiert werden sollen. Mit konkreten Vorstellungen wartet Schwienbacher auf: wöchentliche Sitzungen soll es geben, delegieren wolle er, eine Vertrauensbasis schaffen… Er sei mit Lorenzo Blanco derzeit sehr beschäftigt, der habe gesagt, dass ein Handschlag gelte. Schwienbacher beklagt den Zustand der Wanderwege in Latsch. Daran sehe man, wo Latsch beginnt. Kerschbaumer schlägt vor, wenn Pircher die Wahl gewinne, soll Schwienbacher den Vize machen. Carolyn Rinner aus Latsch und Ernst Tappeiner aus Goldrain, bisherige Vizepräsidenten, verzichten auf das Amt und breiten so dem möglichen neuen einen Teppich aus.  Werner Kiem schlägt eine Halbzeitlösung vor: Nach zwei Jahren soll der gewählte Präsident Vize und der Vize Präsident für die zwei verbleibenden Jahre sein. „Von einer Zweiteilung halte ich nix“, sagt Pircher. „Das wäre ein guter Kompromiss“, sagt Schwienbacher. Die Fronten stehen, mit dem versöhnlichen Vorschlag Pirchers: „Sollte ich Präsident werden, wirst du, Schwienbacher, Vize.“

Unter Aufsicht von der Rechtsberaterin Rosl Stampfer wird zur Wahl geschritten. 12 Stimmen entfallen auf Pircher 10 Stimmen auf Schwienbacher. Pircher schlägt als 1. Vizepräsidenten Schwienbacher vor. Mit vier Enthaltungen wird dieser Vorschlag angenommen.

Zum Schluss wird aufgrund von Roland Gluderer ein neues Vorstandsmitglied gewählt. Kerschbaumer schlägt Roswitha Mantinger vor, Hansjörg Dietl schlägt Luis Gamper vor. Ergebnis: 12 Stimmen für Mantinger und 8 Stimmen für Gamper. Die Presse hat ihre Schuldigkeit getan und wird gebeten, den Saal zu verlassen. (eb)

 

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Impression im Vinschgerwind

9. September 2010 Kommentare aus

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Das Latscher Gekeckse

26. August 2010 Kommentare aus

Mit dem Dietl Hansjörg habe man gut zusammenarbeiten können, bei der Fusion haben die Marteller profitiert und mit dem derzeitigen Gekeckse könne man nicht mehr in Ruhe arbeiten: Dies die inhaltliche Summe einer Pressekonferenz  vor knapp vierzehn Tagen im Goldrainerhof. Der „alte Vorstand“ habe geladen, sagte der Vizepräsident der Ferienregion Latsch-Martell Günther Pircher. Der Weihrauch für Dietl machte schnell Platz für harte Duftnoten in Richtung Pirhofer-Clan. Ein ungleiches Duell, waren die Angeschuldigten gar nicht zugegen.

Bleiben die Fakten: Dietl ist als Präsident der Ferienregion Latsch-Martell zurückgetreten. Aus persönlichen Gründen, sagt Dietl. Tatsächlich ist der Rücktritt erzwungen: weil Dietl, zwar mehrheitlich gewählt, eine statutarisch erforderliche Zweidrittelmehrheit nicht erreicht hat. Pircher führt derweil die Amtsgeschäfte. Bis spätestens am 6. September soll ein neuer Präsident gewählt werden. Der gewählte Ausschuss bleibt im Amt. „Warum nicht ein Präsident aus dem Martelltal?“, scherzte hintersinnig der Marteller Seewirt Hans Fleischmann. (eb)

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Was nun, Herr Dietl?

29. Juli 2010 Kommentare aus

Sollte also Herr Hansjörg Dietl mit 12 zu 9 Stimmen gewählt worden sein, ist unserer Meinung nach, die Aufnahme zum Präsidenten nicht rechtsgültig erfolgt.“ Zu diesem Schluss kommt der Landesrat für Tourismus Hans Berger. Der Latscher Hotelier Georg Pirhofer vom 5-Sterne Hotel Paradies hatte das Ressort Berger schriftlich um eine Überprüfung der Wählbarkeit Dietls gebeten. Die schriftliche Stellungnahme Bergers ist auf den 12. Juli datiert. Eine Zweidrittelmehrheit sei für die Wahl von Dietl notwendig gewesen, weil Dietl bereits seit 1994 Präsident des Tourismusvereines sei, also drei aufeinanderfolgende Perioden. Bei der Fusion mit Martell im Jahr 2005 handle es sich nicht um eine Neugründung eines Vereins sondern um eine Einverleibung.

Georg Pirhofer (Bild unten) findet klare Worte: „Die sauberste Lösung ist es, dass Dietl eine Vorstandssitzung einberuft und dort seinen Rücktritt bekannt gibt.“ Man habe bereits bei der Wahl des Präsidenten am 21. Juni darauf hingewiesen, dass Dietl nicht wählbar sei (sh. „Vinschgerwind“ 13/10, in dem die Wahl akribisch nachgezeichnet worden ist). Es gehe nicht an, dass Dietl die Geschäfte des Tourismusvereines weiterführe. „Wir brauchen einen entschlossenen Verein und nicht ein solches Desaster“, sagt Pirhofer, der sich darüber ärgert, dass Dietl bereits eine Dringlichkeitssitzung des Ausschusses abgehalten habe.

Dietl (Bild oben) lässt der Brief kalt. „Das interessiert mich nicht“, sagt er zum „Vinschgerwind“. Als Präsident habe er keinen Brief erhalten, Passagen davon kenne er zwar, sehe aber keinen Handlungsbedarf. Es habe unmittelbar nach den Wahlen keine Beanstandung gegeben und mittlerweile seien die dreißig Tage Einspruchsfrist vorbei.

Zwischen den Parteien herrscht Funkstille. Keiner weiß so recht, wie es weitergehen soll. Im Raum steht, neben einer möglichen Vorstandssitzung auch das Schiedsgericht, laut Vereinsstatuten ist jenes der Handelskammer zuständig. Aber das muss erst mal angerufen werden. (eb)

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Es kann nur einen geben

1. Juli 2010 Kommentare aus

Vinschgerwind - Titel 13/2010

Wahlen in Latsch haben immer etwas Pikantes. Bei den Gemeinderatswahlen war das so, bei den Wahlen für Vorstand und Ausschuss der Ferienregion Latsch-Martell ebenso. Seit gut einer Woche steht fest, wer die Ferienregion die nächsten vier Jahre lenken wird. Verändert hat sich so gut wie nichts. Bis zur Nichtänderung ging es allerdings turbulent zu. Von Pyrrhussiegen, Schlachtordnungen und Rückzugsgefechten.

von Erwin Bernhart

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