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Archive for the ‘Events’ Category

Neujahrskonzert in Naturns

13. Januar 2011 Kommentare aus

Das Günther-Sanin-Strauss-Ensemble im Rathaussaal Naturns

Am Montag, dem 3. Jänner, fand im Bürger- und Rathaus von Naturns das schon beinahe zur Tradition gewordene Neujahrskonzert statt.

Mit dem Günther-Sanin-Strauss-Ensemble wurde der Abend zu einem hinreißenden und unvergesslichen Musik-erlebnis. Günther Sanin, heute Konzertmeister im Orchester der Stiftung Arena von Verona hat eine Karriere von höchstem Niveau, sowohl als Sologeiger, als auch als Orchestermitglied, hinter sich. Er gründete 2006 das Strauss-Ensemble, dessen Mitwirkende heute alle eine hervorragende Stellung im internationalen Musikpanorama einnehmen. Für die Liebhaber klassischer Musik wurde ein mannigfaltiges Programm geboten. In bunter Folge erfreuten Werke aus Oper und Operette von Emerich Kalman, Johann und Josef Strauss, Franz Lehar, J. Offenbach und Brahms die Zuhörer.

Die Sopranistin Sonia Peruzzo und der Tenor Alex Magri begeisterten das Publikum durch ihre Gesangsstücke. Beide sind Sieger internationaler Wettbewerbe und haben wiederum ihre Meisterschaft bewiesen.

Als Moderatorin konnte Yvonne Miracolo gewonnen werden. Sie verstand es, geschickt durch den Abend zu führen, zu interpretieren und auch ernste und heitere Episoden aus dem Leben der großen Meister einzustreuen.

Das Streichquartett hatte schon vor dem allgemeinen Konzertbeginn den Neujahrsempfang des Bürgermeisters musikalisch umrahmt und den Geladenen eine Kostprobe ihres Könnens geboten. Durch die Einladung zum Neujahrsempfang und zum Konzert dankte Andreas Hei-degger in der Festrede allen ehrenamtlich Tätigen und den Verantwortlichen in den Vereinen für die Leistungen und für die gute Zusammenarbeit zum Wohle der Dorfgemeinschaft. Der Rückblick auf besondere Ereignisse und Errungenschaften in wirtschaftlicher, sozialer, politischer und kultureller Hinsicht hob den Wert und die Unverzichtbarkeit der ehrenamtlichen Arbeit hervor. (ria)

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Das Leben und die Musik des „Storchn Lois“

18. November 2010 Kommentare aus

Ein Ständchen in memoriam des „Storchn Lois“ in Laatsch von dessen Urenkelin Franziska Telser und Gernot Niederfriniger

Vor 40 Jahren starb der legendäre „Storchn Lois“. Alois Federspiel, so sein Name, (geb. 1905), war nicht nur ein geschickter Pferdehändler, sondern auch ein begnadeter Musiker. Beherzt spielte mit er mit seiner Ziehharmonika auf, als Alleinunterhalter und in einer Gruppe. Fachleute zählen ihn zu den Besten seiner Zeit. Mehrere von ihm gespielte Stücke sind in der „Quellmalz-Sammlung“ festgehalten. Andere wurden von Ziehharmonika-Spielern überliefert. Nun haben der Musiker Gernot Niederfriniger und der Historiker Andreas Paulmichl dem „Storchn Lois“ eine Broschüre gewidmet. Paumichl stöberte in Pfarrarchiven, befragte Zeitzeugen und zeichnete den Lebensweg von Federspiel nach. Niederfriniger sammelte dessen Musikstücke und transkribierte sie. Entstanden sind zwei  Hefte mit dem Titel „Musikanten Leben Alois Federspiel vulgo Storchn Lois“, einmal als Biografie und Notenheft und einmal als Griffschrift für Harmonika. Letztere ist für Musikschüler gedacht, denen so die Möglichkeit gegeben wird, die Musik zu spielen. Und dass sie ihre Freude an den Stücken des „Storchn Lois“ haben, zeigten  Florian Blaas,  Marian Polin und Franziska Telser kürzlich bei der Vorstellung der Broschüren in Laatsch. Niederfriniger spielte mit einer originalen Ziehharmonika des „Storchn Lois“.  Unterstützt wurde die Publikation vom Referat Volksmusik, dem Österreichischen Volksliedwerk und vom Südtiroler Volksmusikkreis, bei dem die Broschüren erhältlich sind. (mds)

 

 

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Beethoven, Liszt und Chopin im Glieshof

18. November 2010 Kommentare aus

Sibille Tschenett, Manfred und Hannelore Heinisch freuten sich darüber, dass klassische Musik und Kulinarisches als besonderes Kulturangebot angenommen wurde. Foto: Matthias Opolony

Kulturelle Veranstaltungen auch geografisch im gesamten Gemeindegebiet anzubieten, ist eines der Ziele, welches im Rahmen des Malser Bildungsherbstes verfolgt werden. So konnte man kürzlich im Glieshof auf 1825 m Höhe am Talschluss des Matschertales einer besonderen Kulturveranstaltung beiwohnen. An die hundert Personen folgten der Einladung, am Klavierkonzert des bekannten deutschen Pianisten Hans-Dieter Meyer-Moortgat teilzunehmen. Von der  Ruhe und Abgeschiedenheit des Matscher Tales schöpft er als Feriengast Energie und dies drückte sich in seinen musikalischen Interpretationen auf besondere Weise aus. Die Küche des Glieshofes verwöhnte im Anschluss an das Konzert die Gäste mit einem feinen Abendessen, welche Ambiente, Angebot und Höhenluft besonders genossen. (lu)

 

 

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Claudia Augusta MMX

18. November 2010 Kommentare aus

Die russischen Studenten mit der Goldschmiedin Frederica Pallaver, Oxana Salieva vom Bernsteinmuseum Kaliningrad, Ewald Brunner vom Tourismusverein Naturns und dem Ideator des Projektes Konrad Laimer

Der Naturnser Goldschmiedemeister Konrad Laimer beschäftigte sich in seinen künstlerischen Auseinandersetzungen schon lange mit dem Zusammentreffen der Kulturen.

Das Kunstprojekt „Claudia Augusta 2010“ hat sich das Ziel gesetzt, diese antike Verbindungslinie als Straße der Begegnung und Inspirationsquelle für Künstler unterschiedlichster Länder zu etablieren. Seit über drei Jahren steht Konrad Laimer als Kurator und Referent in enger Zusammenarbeit mit dem Bernsteinmuseum und der Kunstschule in Kaliningrad.

Bei einem Wettbewerb für Schmuckkunst ergab sich für fünf Südtiroler Goldschmiede erstmals die Möglichkeit, ihre Bernsteinarbeiten international zu positionieren. Der dadurch entstandene Kontakt brachte es mit sich, dass im Herbst 2010 vier russische Kunststudenten nach Naturns, Aquilea und Venedig eingeladen werden konnten.

Bei der Projektpräsentation in der Naturnser Bibliothek und in der Werkstatt von Konrad Laimer wurden den Anwesenden die Route und der Sinn dieses Projektes erläutert. Den Studenten soll während ihres Italienaufenthaltes Tradition im Handwerk und Gestaltung vermittelt werden.

Im Gegenzug ist in nächster Zukunft ein Aufenthalt italienischer Studenten in Kaliningrad geplant, sodass die künstlerische Zusammenarbeit zwischen Russland und Italien auch weiterhin Früchte tragen wird. (ria)

 

 

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Dr Huaber Bua begeistert alle

18. November 2010 Kommentare aus

Der Ausnahmekletterer und diplomierte Physiker Alexander Huber begeisterte mit seinem Vortrag in Mals

Einen wie den Alexander Huber nach Mals für einen Vortrag zu bekommen, ist nicht leicht. Gelungen ist dies Anfang November der Bergrettung Mals mit Unterstützung von zahlreichen Sponsoren.

Und an die 530 von nah und fern wollten sich diesen Ausnahmekletterer und seinen Vortrag nicht entgehen lassen.

Alexander Huber aus Traunstein in Oberbayern bildet mit seinem Bruder Thomas das bekannte Gespann „Huberbuabm“. Neben seinen zahlreichen Rekorden in Free-Solo-Begehungen z.B. der Nordwand der großen Zinne, eröffnete er mit der Route „Bellavista“ den elften Grad, und damit den im Moment höchsten Klettergrad im alpinen Gelände. Außerdem ist Alexander diplomierter Physiker und frischgebackener Vater. Seine „Vita“ versprach also schon so einiges und machte neugierig auf „Die 5. Dimension, Der Berg – Die Zeit – Der Mensch“. Alexander zeigte aktuelle Highlights aus der faszinierenden und vielseitigen Welt des Alpinismus. Die unglaublichen Bilder, arrangiert mit faszinierenden Filmsequenzen und Musik waren ein Erlebnis der besonderen Art. Zuerst waren es die Gipfel, dann Grate und schwierige Wände. Mit der Besteigung der Achttausender wurde von vielen der Alpinismus totgesagt. Doch der Kreativität der heutigen Protagonisten sind scheinbar keine Grenzen gesetzt: ob im Fels, im Eis oder in der Höhe.

Alexanders lockere, unkomplizierte und bodenständige Art faszinierten außerdem. Gemütlich wurde nach dem Vortrag noch zusammengestanden, zu einem kleinen Imbiss luden die Sesvenna- und Oberetteswirtsleute. Welch anderer Kletterstar steht lässig mit einem Bier bis ein Uhr morgens in der Bar des Oberschulzentrums und erzählt einigen „Wissbegierigen“ von seinen Abenteuern um dann verschmitzt in sein Auto zu steigen: „Wenn i hoam kimm is egal, s`Kloan is eh meistns woch…“ Die Bergrettung dankt all ihren Gönnern und möchte außerdem auf den kommenden Schnupperkurs für Touren- und Schneeschuhgeher in der Weihnachtszeit hinweisen. (klf)

 

 

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Soziales Engagement: Gabriel Grüner

18. November 2010 Kommentare aus

v.l.: Ludwig Fabi, Roman Drescher, Uli Reinhardt, Wolfi Grüner und Sibille Tschenett: Erinnerungen an Gabriel Grüner und vor allem Weiterführen des sozialen Engagements;

Am vergangenen Wochenende ist in Mals, im Bauernladen Pobitzer, eines gelungen: Der gebürtige Malser Gabriel Grüner, Stern-Reporter und 1991 im Kosovo getötet, ist mit starken Präsentationen in Erinnerung gerufen worden. In den Mittelpunkt gerückt ist vor allem das soziale Engagement von Grüner, welches in Form des Gabriel Grüner Stipendiums und des auch von ihm mit ins Leben gerufenen Hansel Mieth-Preises weiterlebt. Beide Preise sind mit jeweils 6000 Euro dotiert und zeichnen engagierte Text- und Bildreportagen in deutschsprachigen Print-Medien aus. Der Hansel Mieth-Preis, benannt nach der Fotoreporterin Johanna Mieth, die aus ärmlichen Verhältnissen kommend beim legendären LIFE-Magazin in den USA arbeitete, kommt als Preis in seinem Renommee dem „Oskar“ in der Filmbranche nahe. Vor allem aufgrund der hochkarätigen Jury, die die Preisvergabe vornimmt. Uli Reinhardt, Mitglied der Agentur Zeitenspiegel und als Fotoreporter langjähriger Weggefährte von Gabriel Grüner erinnerte in Mals daran, dass im Gabriel Grüner Stipendium das soziale Engagement von Gabriel weiterlebe. Reinhardt freute sich, dass es gelungen sei, die Ausstellung der zwei Fotoreportagen (Wettbewerbssieger vom vorigen Jahr) nach Mals bringen zu dürfen. In Szene gesetzt hat diese im oberen Stock des Bauernladens Karlheinz Steiner. Wolfi Grüner erinnerte daran, dass bereits 2002 mit der Ausstellung „Kinder des Krieges“ ein sozial engagiertes Werk von Gabriel in Mals zu Gast war. Mit Anekdoten aus Studienzeiten wartete Gabriels Studienkollege und Rai-Journalist Roman Drescher auf. Organisiert hat die drei Veranstaltungen der Bildungsausschuss Mals unter dem Vorsitz von VizeBM Sibille Tschenett, koordiniert hat Ludwig Fabi vom Bildungsservice Vinschgau. Die Anregung kam von Adelina Wallnöfer aus Prad. Viele Freunde der Familie Grüner sind gekommen und in die Welt engagierten Fotojournalismus eingetaucht. (eb)

 

 

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Chöre treffen sich beim Bildungsherbst

18. November 2010 Kommentare aus

v.l. Ernst Thoma (Mals), Thomas Telser (Zuafoll/Matsch), Alexander Agethle (Schleis), Jutta Hölbling (Mals), Zita Pritzi (Tartsch), Rosina Frank (Matsch), Trudi Grass (Schleis), Silvia Telser (Zuafoll/Tartsch), Marion Grass (Zuafoll/Laatsch), Hildegard Thöni (Burgeis), Eduard Platzer (Burgeis), Josef Telser (Matsch), Siegfried Flora (Männerchor Mals) (Foto: Valentin Asam)

Innerhalb weniger Monate platzte die Aula Magna des Oberschulzentrums in Mals anlässlich von Chorkonzerten aus allen Nähten. Ein Jugend-Pop Chor begeisterte Mitte September unter der Leitung von Marian Polin. Ernst Thoma hingegen leitete und koordinierte kürzlich ein Gemeinschaftskonzert der Chöre der Gemeinde Mals. Bereits zum dritten Mal wurde diese Veranstaltung vom Bildungsausschuss der Gemeinde Mals organisiert und wartete heuer mit einem neuen Konzept auf. Die ausgewählte Literatur befasste sich ausschließlich mit bekannten Evergreens, welche von Chören aus Tartsch, Schleis, Planeil, Mals, Burgeis und einem Jugendchor mit dem Namen „Zuafoll“ vorgetragen wurden. Begleitet wurden die Chöre instrumental von Hubert Eberhöfer, Karl Zerzer, Miriam Tschenett, Michael Waschgler und Lisa Gunsch. In gewohnter Manier verstand es Ernst Thoma auch das Publikum zum Singen zu bewegen, was ihm mit einem Melodien-Medley eindrucksvoll  gelang. Ein gemeinsames Lied mit den ChorleiterInnen, Obfrauen und Obmännern der Chöre, bei dem es um die Beredsamkeit und das Verhältnis von Wasser und Wein ging, war ein weiterer Höhepunkt des Abends. Dieses Gemeinschaftskonzert bot neben dem musikalischen Austausch auch die Möglichkeit, sich ungezwungen mit den ChorkollegInnen aus dem Gemeindegebiet zu treffen, sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern. (lu)

 

 

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