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Archive for the ‘Handwerk’ Category

Die Machtdemonstration

10. Februar 2011 Kommentare aus

Klarer hätte Walter Pichler seine Kampfbereitschaft wohl nicht signalisieren können. Selbst Herbert Fritz hat mit dem Erscheinen des LVH-Präsidenten bei der Handwerker –Vollversammlung in seinem Heimatdorf nicht gerechnet.

Pichler hat vor den Schlanderser Handwerkern zwischen den Zeilen gesprochen: Ein Riesen-Imageschaden sei dem LVH durch diese Führungskrise entstanden. Er, Pichler, wollte mehr Transparenz in den Verband bringen. Und: Es sei schwierig zwei Fronten aufzuweichen und zur Vernunft zu  bringen. „Mein Wille ist da.“

Die jüngsten Ereignisse, der Rücktritt des Exekutivausschusses sei von den Junghandwerkern inszeniert worden, nachdem man auf keinen grünen Zweig gekommen ist. Heute (Donnerstag, Anm. d. Redaktion) wird neu gewählt.

Parallel zur Krise auf Landesebene hat’s auch im Bezirk Untervinschgau gekriselt.

Andreas Nagl, der neue Handwerkerobmann im Bezirk Untervinschgau hatte Erklärungsbedarf. Dabei glich das zweiseitige Protokoll, das Nagl den Schlanderser Handwerkern präsentierte, mehr einer Abrechnung mit dem ehemaligen Präsidenten, den ebenfalls aus Latsch kommenden Raffael Egger.

In groben Zügen: Raffael Egger hat den Misstrauensantrag gegen Walter Pichler im Oktober 2010 mitunterzeichnet. Weil Egger sich nicht mit dem Bezirksausschuss rückgesprochen und im Alleingang gehandelt hat, berief der Latscher Handwerker-Obmann Nagl eine Bezirksausschusssitzung ein. In dieser Sitzung wurde Egger das Vertrauen des Ausschusses  entzogen.

LVH-Direktor Hanspeter Munter rügte, erklärte den Vertrauensentzug für nicht rechtens und setzte Egger wieder in Amt und Würden. Bevor ein zweiter Misstrauensantrag gegen Egger, eingebracht vom  Laaser Handwerker-Ortsobmann Josef Moser behandelt werden konnte, trat Egger aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig zurück. Nagl wurde zum neuen Bezirksobmann Untervinschgau gewählt. Als Vize wurde Günther Gemassmer, der Schlanderser Ortsobmann, bestätigt.

Am Rande: Während Pichler und Nagl im Schupferwirt in Schlanders die Bühne nutzten und ausgiebig parlierten, blieb der alte Präsident und mittlerweile Ehrenpräsident Herbert Fritz stumm. (ap)

 

 

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Die heilige Barbara und der Laaser Marmor

16. Dezember 2010 Kommentare aus

Die aus Laaser Marmor angefertigte Statue der heiligen Barbara;

Die heilige Barbara gilt als eine der populärsten Heiligen. Nicht nur viele Mädchen tragen ihren Namen, auch der Brauch der „Barbarazweige“ ist sehr beliebt und der 4. Dezember gilt als „Barbaratag“. Obwohl die Existenz der hl. Barbara historisch nicht eindeutig nachweisbar ist, gibt es zahlreiche Legenden. Der Überlieferung zufolge lebte sie gegen Ende des 3. Jahrhunderts, zur Zeit der Christenverfolgung, und wurde von ihrem Vater aufgrund ihrer Hingabe zum Christentum in einen Turm gesperrt. Der Vater versuchte, sie mit Marterungen und Peinigungen umzustimmen, doch dies bestärkte sie noch in ihrem Glauben. Als sich Barbara schließlich auch noch taufen ließ, beschloss ihr erboster Vater schlussendlich, sie zu töten und zu enthaupten.

Die Belegschaft der Lasa Marmo AG und der Lechner Marmor AG feierte am 4. Dezember das Fest zu Ehren ihrer Schutzpatronin, eben jener hl. Barbara. Die Barbarafeier findet seit 2008, seit das Unternehmen wieder in einheimischer Hand ist, statt. Zuvor gab es über 20 Jahre keine Barbarafeier, aber mit der Übernahme der Lasa Marmo durch die Lechner Marmor AG und den Stimmen aus der Laaser Bevölkerung die Barbarafeier wieder einzuführen, entschied sich Georg Lechner, diese Tradition wiederzubeleben.

Als Veranstaltungsort für die diesjährige Barbarafeier wurde die große Produktionshalle der Lasa Marmo AG gewählt. Die Feier begann mit einer Segnung der Gebäude sowie der Segnung der aus Laaser Marmor neu gehauenen Barbarastatue durch den Laaser Pfarrer Arthur Werth. Dazu wurden Geschichten über die hl. Barbara erzählt sowie Fürbitten geleistet.

Danach wurden verschiedene Bilder der Bauvorhaben in der Jennwand und im Weißwasserbruch gezeigt und zur Stärkung der Gäste gab es Köstlichkeiten aus dem Suppentopf. Organisator Georg Lechner zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und positiv überrascht von der Resonanz aus der Bevölkerung.

„Ich bin grundsätzlich Traditionen zugeneigt und es ist wichtig, dass die Leute zusammenkommen und einfach auch zu diesem Anlass am Ende des Jahres das Jahr gemeinsam Revue passieren lassen,“ so Georg Lechner.  (am)

 

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Neues Kleid

7. Oktober 2010 Kommentare aus

Die Stiftungspräsidentin Gabriella Binkert (links) und die Leiterin Petra Haldimann (rechts)in den neuen Räumlichkeiten der Tessanda

Das Kellergeschoss der Manufactura Tessanda Val Müstair in Sta. Maria erscheint seit kurzem in neuem Kleid. Dank der zahlreichen Sponsoren und Gönner, und dank der guten Zusammenarbeit mit dem einheimischen Gewerbe ist die Biosfera Val Müstair nun um eine Attraktion reicher geworden. So konnten die neuen Seminarräume kürzlich, im Beisein vieler Talbewohner, feierlich eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Stiftungspräsidentin Gabriella Binkert und die Leiterin Petra Haldimann freuten sich über die gute Zusammenarbeit in der Vorbereitungs- und Bauphase. Das Fachwissen der Mitarbeiterinnen der Weberei kann nun in Zukunft erhalten und weitergegeben werden, die Lehrstellen so attraktiver gestaltet werden. In den neuen Räumen befinden sich mehrere Webstühle, in kunstvoller Kleinarbeit entstehen kunstvolle und qualitativ hochwertige Stoffe aus Naturmaterialien in modernem und traditionellem Design. Der Fortbestand der letzten Handweberei in der Schweiz, bei der noch die alte Volkskunst des Handwebens nach Vorschriften des BIGA erlernt wird, ist somit zugesichert. (bbt)

 

 

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Unternehmer: Hans Moriggl bleibt Bezirksvertreter

6. Mai 2010 Kommentare aus

v.l.: Paul Graf (Geschäftsführer der Lasamarmo AG), Franz Marx, Martin Pedross, Bernhard Burgener, Gustav Rechenmacher, Georg Lechner (Geschäftsführer der Lasamarmo AG), Hans Moriggl, Ulrich Linser und Gabriel Klotz

Die Lobbyingarbeit auf Bezirksebene und die Zusammenarbeit mit den Schulen bildeten die Schwerpunkte der Tätigkeit des Bezirkes Vinschgau in den vergangenen drei Jahren. Der scheidende Bezirksvertreter Hans Moriggl (Moriggl GmbH) gab bei der Bezirksversammlung mit Neuwahlen, die kürzlich in Schlanders stattgefunden hat, einen detaillierten Überblick. Besonders bemüht haben sich die Unternehmer um den Ausbau der Vinschger Straße und die Verwirklichung von leistungsstarken Datenleitungen. Weitere Themen waren die Gewerbebauland-Regelung, die  Energieversorgung und die Wirtschafts- und Innovationsförderung. Mit Genugtuung konnte Bezirksvertreter Moriggl berichten, dass sich die Kontakte mit den Schulen im Vinschgau weiterhin positiv entwickelt haben. Die „Tage der Industrie“, bei denen die Ober- und Berufsschüler die Betriebe näher kennenlernen können, haben regelmäßig stattgefunden und waren gut besucht. Im März 2009 habe am Sitz des Mitgliedsunternehmens Pedross Ag in Latsch erstmals auch eine eigene Informationsveranstaltung für Professoren aller Schulen und Fachrichtungen stattgefunden, die bei allen Beteiligten sehr gut angekommen sei. Moriggl dankte abschließend allen Mitgliedsunternehmen im Bezirk für die Treue zum Verband und richtete an alle den Appell, dass gerade in Krisenzeiten der Zusammenhalt wichtiger sei denn je.

Nach dem Tätigkeitsbericht des scheidenden Bezirksvertreters stand die Neuwahl für die Amtsperiode 2010-2013 auf dem Programm der Bezirksversammlung, die zu folgendem Ergebnis geführt hat: Hans Moriggl (Moriggl GmbH) wurde als Bezirksvertreter einstimmig im Amt bestätigt. Zu seinem Stellvertreter wurde ebenso einstimmig Gustav Rechenmacher (Systems KG) gewählt. Dem Bezirksausschuss gehören an: Gabriel Klotz (HOPPE AG), Ulrich Linser (Baumänner GmbH), Franz Marx (Marx AG) und Martin Pedross (Pedross AG).

Senator Manfred Pinzger dankte im Rahmen der Bezirksversammlung der Verbandsleitung und dem Bezirksausschuss für die gute Zusammenarbeit. Der möglichst enge Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Politik sei wichtig, um Themen gemeinsam voranzubringen. Die SWR-Präsidentin im Vinschgau, Rita Egger, gratulierte dem Bezirksausschuss zur Tätigkeit und hob die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit der verschiedenen Wirtschaftssektoren hervor.

Bernhard Burgener, Hauptaktionär und Präsident des Verwaltungsrates der Lasamarmo AG, schilderte das Vorhaben des Unternehmens, den Laaser Marmor durch Investitionen in die Produktionsanlagen und gezieltes Marketing wieder zum  internationalen Markenprodukt  zu machen. Ziel sei es, den Standort Laas als herausragendes Marmorzentrum zu erhalten, den Laaser Marmor als Qualitäts-Marke weiter zu festigen, die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das Unternehmen werde den Marmor weiterhin möglichst umweltschonend abbauen und selbst im Werk in Laas weiterverarbeiten. Geplant seien in den nächsten Jahren weitere umfangreiche Investitionen, insbesondere für die Sanierung der einzigartigen historischen Schrägbahn für den Transport des Marmors vom Bruch in das Werk. „Der Laaser Marmor ist der schönste und reinste weiße Marmor der Welt. Durch Sonne und Wasser bleibt der Marmor auf Dauer weiß. Wir wollen durch gezieltes Marketing eine Erfolgsgeschichte wieder aufleben lassen“, so Burgener vor den Vinschger Unternehmern.

Verbandsdirektor Josef Negri schilderte bei der Bezirksversammlung die Bemühungen des Unternehmerverbandes, durch effiziente Lobbyingarbeit die Rahmenbedingungen für die Mitgliedsunternehmen weiter zu verbessern. Die zweimalige Senkung der Wertschöpfungssteuer IRAP sei ein erfolgreiches Beispiel der vergangenen drei Jahre. Derzeit arbeite der Verband besonders an den Themen Innovation, Bürokratieabbau und Energieversorgung. Erste Erfolge würden sich bereits abzeichnen, z.B. durch die vermehrte Berücksichtigung auch von Prozessinnovation (neben der Produktinnovation) bei der einschlägigen Förderung oder durch die unmittelbar anstehende Einführung der Baubeginnmeldung, was für Bürger und Unternehmen eine wesentliche bürokratische Erleichterung darstelle. Auch im Bereich der Dienstleistungen arbeite der Verband daran, den Mitgliedsunternehmen durch gezielte Angebote den Rücken für ihr eigentliches Kerngeschäft freizuhalten.

Abgerundet wurde die Bezirksversammlung durch ein Grußwort von Klaus Tappeiner, Firmenkundenberater der Südtiroler Sparkasse (Exklusivsponsor des Unternehmerverbandes). Tappeiner sicherte den Unternehmen das Entgegenkommen der Bank zu und fand lobende Worte für die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Sparkasse und dem Unternehmerverband.

Dem Bezirk Vinschgau im Unternehmerverband gehören 26 Mitgliedsbetriebe mit insgesamt rd. 1.500 Mitarbeitern an.

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Bäcker als Gastronomiepartner

25. Februar 2010 Kommentare aus

Um den Ansprüchen der Gäste nach frischem Gebäck auch an Sonn- und Feiertagen besser gerecht zu werden organisierte der Vinschger Köcheverband in Zusammenarbeit mit der  Bäckerei Schuster in Laatsch eine Produktpräsentation von Frischbackwaren. An die 20 Köche/innen folgten der Einladung zur Produktvorstellung. Nach einer kurzen Begrüßung zeigte uns Bäckermeister Peter Schuster die verschiedenen Brotsorten, wie Vollkornsemmeln, Bio Dinkelminikrapfl, Minipaarl, Vorschlagpaarl, Laugenbrezen, Baguette sowie die Verpackungsmengen. Er erklärte auch die Vorteile von halbgebackenem Brot. Die alternative zu industriellem Tiefkühl-Gebäck ohne Konservierungsmittel und Gasbehandlung. Weitere Vorteile sind die einfache und schnelle Verfügbarkeit. Durch Brot vom einheimischen Bäcker wird eine aktive Unterstützung der regionalen Kreisläufe dargestellt. Lagermöglichkeit bei Plusgraden im Kühlraum, frisches Gebäck am Abend und zu jeder anderen Uhrzeit. Frischer geht’s nicht mehr. Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung erklärte uns Peter Schuster die Philosophie des Betriebes, in dem über 20 Mitarbeiter 60 verschiedene Brotsorten herstellen, er zeigte uns auch verschiedene Sauerteige sowie seine Strategien  beim Einkauf und der Verarbeitung. Im Anschluss wurden die Produkte der Bäckerei Schuster  mit einer Marende verkostet. Dank gilt der Bäckerei Schuster aus Laatsch für die gelungene Präsentation und das Abschlusspräsent!

Pinggera Martin

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Alter Handwerksbetrieb in Mals schließt

28. Januar 2010 Kommentare aus

Notburga und Arnold Salutt bedanken sich bei Edoardo Moser (Mitte) mit einem Diplom

Der Handwerksbetrieb „Weberei und Spinnerei Salutt“ wurde im Jahre 1940 von Johann Salutt gegründet und seit 1950 von seinem Sohn Arnold weitergeführt. Mit 31.12.2009 hat der Betrieb seine Tore geschlossen. Sieben Jahrzehnte lang wurde im Handwerksbetrieb „Weberei – Spinnerei Salutt“ in Mals nach alter Tradition gearbeitet: Schafwolle wurde zu Strickwolle verarbeitet, Fleckenteppiche gewoben, Loden- und Walkstoffe hergestellt, um nur einige der umfangreichsten  Produktionsarten zu nennen. Die Verarbeitung der Schafwolle konnte jeder interessierte Besucher direkt im Betrieb mitverfolgen, je nach Arbeitsvorgang konnte zum Beispiel das Kämmen der Wolle oder das Aufspulen des Wollfadens beobachtet werden. Fleckenteppiche wurden nach den Vorstellungen der Kunden am Webstuhl hergestellt. Die Kunst des Webens konnte jeder interessierte Besucher in der Werkstatt gegenüber des „Kinoplatzes“ mitansehen. Vor allem die Naturbelassenheit der Produkte war bei den Kunden gefragt, viele Stoffe wurden verkauft und auch von den Kunden selber verarbeitet. Verschiedene Gründe zwangen aber den Betriebsinhaber Arnold Salutt den Betrieb mit Jahresende zu schließen. „Die Nachfrage der Kunden an Strickwolle, Lodenstoffen und den anderen Produkten hat in den letzten Jahren stark nachgelassen,“ berichtet der Betriebsinhaber Arnold Salutt. Mit der Schließung des Betriebes geht ein Stück altes Handwerk in Mals und im Vinschgau verloren. Der Seniorchef Arnold Salutt und sein Sohn Christian, Juniorchef des Betriebes, möchten sich auf diesem Wege bei den Kunden für die langjährige Treue bedanken. Ein großer Dank geht vor allem an den treuen Mitarbeiter Edoardo Moser, der immer pflichtbewusst und mit großem Arbeitseifer „seine“ Fleckenteppiche gewoben hat. Ihm wurde ein Diplom überreicht, welches er mit Stolz entgegennahm. Interessierten steht Arnold Salutt weiterhin gerne zur Verfügung, sei es für Fragen zum Handwerksbetrieb oder zur Besichtigung der über 100 Jahre alten Maschinen. (lu)

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Ziele und Pflicht

28. Januar 2010 Kommentare aus

Insgesamt 14 SVP-Gemeinderäte sollen wieder ins Schlanderser Rathaus einziehen. Das ist das Ziel der SVP-Schlanders bei den kommenden Gemeinderatswahlen. Zwei Referentenposten für die Wirtschaft, das ist der persönliche Wunsch vom derzeitigen Wirtschaftsreferenten Kurt Leggeri. „Alleine als Richtungsvertreter im Ausschuss zu sein, ist eine große Belastung, zu zweit ist’s sicher leichter“, sagte Leggeri bei der Versammlung der Schlanderser Handwerker kürzlich im Vinschgerhof. 25 Gemeinderatskandidaten werden insgesamt auf der SVP-Liste für die Wahlen am 16. Mai ins Rennen gehen, so ist’s intern festgelegt worden. Und alle Kandidaten sollen bis Ende Jänner namhaft gemacht werden, auch jene, die für die Wirtschaft antreten. Kurt Leggeri, Günther Gemassmer, der Obmann der Schlanderser Handwerker und Siegmar Tschenett stehen bereits als fixe Kandidaten am Start.

Das zweite Thema bei der Vollversammlung, wie man der Kreditklemme erfolgreich begegnet, hat Alexander Watschinger behandelt. Watschinger, aus dem LVH-Kreditbereich, nahm die zahlreichen Handwerker in die Pflicht: „Die Banken sind euch mit Geld zur Seite gestanden, das Land mit dem Antikrisenpaket, jetzt seid ihr Handwerker selbst an der Reihe.“ Einiges müsse im Betrieb stetig überprüft werden. Regelmäßig seien die Außenstände, der Lagerbestand und die Finanzierungsformen des Betriebes zu kontrollieren. Die Kostenkalkulation müsse gemacht und die Privatentnahmen gecheckt werden. Das sind, so Watschinger, einige der Hausaufgaben, die von den Handwerkern einfach gemacht werden müssen. (ap)

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