Archiv

Archive for the ‘Xtreme’ Category

TAEKWONDO: Kontrolle über Körper und Geist

9. September 2010 Kommentare aus

Respekt und Gemeinschaftssinn, Selbstverteidigung,  Selbstvertrauen und Persönlichkeit sind einige Schlagworte, welche bei der koreanischen Kampfsportart Taekwondo im Mittelpunkt stehen. Der ASV Schloss Goldrain organisiert seit Jahren Kurse und Trainingseinheiten und hat sich zum professionellen Ausbildner dieser Sportart im Vinschgau entwickelt. Die Wurzeln der Kampfkunst TAE-KWON-DO sind rund 2500 Jahre alt. Sie beruhen auf Spielen und Wettkämpfen, die teilweise in Form von religiösen Riten, in weit vorchristlicher Zeit von den Koreanern ausgeübt wurden. Seit 1994 ist diese Kampfkunst auch offizielle olympische Disziplin und im Jahr 2000 bei der Olympiade in Sidney / Australien wurde erstmals um olympische Medaillen gekämpft. Der Kampfstil hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Derzeit  wird weitaus „akrobatischer“ gekämpft als noch vor 10 Jahren, und die Wissenschaft hat mit ihren Erkenntnissen über Biomechanik, Didaktik, und Trainingslehre Einzug in Taekwondo gehalten. Jedoch die essentiellsten Dinge haben sich nicht verändert. Die körperliche Ausbildung, die geistige Haltung, der Kihap, all diese Dinge sind nach wie vor die Grundelemente, die beim Üben des Taekwondo ausgebildet werden. Der ASV Schloss Goldrain bietet in Hinblick auf die kommende Herbst/Wintersaison 2010/2011 wieder für alle Sportbegeisterte Kurse und Trainingseinheiten in den Sportarten Taekwondo und Selbstverteidigung an. Willkommen sind alle Interessierten von 6 bis 99 Jahren. Beginn ist am Montag, den 13. September 2010 in der Großraumturnhalle Schlanders um 18.30 Uhr mit einem gemeinsamen Training für Anfänger und Fortgeschrittene (Kinder und Erwachsene). Neuanmeldungen und Infos können vor Ort oder unter Tel. 335/6768000 eingeholt werden. (lu)

Schlagwörter:

Ironman Zürich Switzerland

12. August 2010 Kommentare aus

Der 25. Juli 2010 wird Markus Fill und Stefan Dietl, den beiden Athleten des ASV Triathlon Mals wohl noch lange in Erinnerung bleiben. An diesem Tag standen die beiden nämlich bereits frühmorgens am Start des 14. Ironman Switzerland in Zürich. Kurz nach sieben Uhr fiel der Startschuss am Ufer des Züricher Sees. Zunächst waren 3,8 km Schwimmstrecke zu bewältigen. Während der Wettkampf für Stefan im Wasser viel versprechend begann, erlebte Markus noch beim Schwimmen erste bange Momente: Im dichten Starterfeld wurde er von einem Mitkonkurrenten hart am linken Ohr getroffen und dabei auch verletzt. Erst auf der 180 km langen abwechslungsreichen Radstrecke konnte er sich allmählich wieder fassen und neue Zuversicht gewinnen. Stefan dagegen bekam nach gelungenem Radsplit schließlich auf der 42 km langen Laufstrecke ernsthafte Magenprobleme und musste den Wettkampf leider, trotz starker Zwischenzeit, 12 km vor dem Zieleinlauf abbrechen. Markus kämpfte sich Kilometer für Kilometer über die Marathonstrecke und konnte so gegen Abend seinen zweiten Ironman innerhalb von zwei Jahren erfolgreich „finishen“. Moralisch unterstützt wurden Stefan und Markus während des ganzen Tages von ihrem eigens angereisten Fanclub, der mit Zeremonienmeister Rudi für tolle Stimmung und viel Gelächter sorgte.

Elisabeth Scarpatetti

Schlagwörter:

Lavaredo Ultra Trail

29. Juli 2010 Kommentare aus

Der Extremberglauf Lavaredo Ultra Trail steht für mehrere Superlative: Mit 90 km übertrifft die Länge des Rennens zwei Marathonläufe, der zu bewältigende Höhenunterschied beträgt 5000 Hm, gestartet wurde um Mitternacht des 25. Juni, gewertet wurde Zieleinläufe innerhalb von 24 Stunden. Ausgangspunkt des Ultra Trails war Auronzo di Cadore in der Nachbarprovinz Belluno.

Vorne mit dabei war der 32-jährige Achim Ratschiller aus Staben. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit von mehreren Monaten erzielte er, trotz einer leichten Muskelzerrung bei km 10,  ein ausgezeichnetes Ergebnis und lief nach 15 Stunden und 15 Minuten als 41. von 500 gestarteten Athleten ins Ziel. 130 Sportler mussten das Rennen vorzeitig abbrechen.

Erster Gratulant war seine 14 Monate alte Tochter, mit der er erschöpft, aber überglücklich die Ziellinie überquerte. Sieger wurde der Ungare Nèmeth Csaba mit einer Zeit von 11 Stunden und 10 Minuten. (ct)

Schlagwörter: