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Archive for the ‘Schulen’ Category

Mobbing – ene mene muh und raus bist DU

10. Februar 2011 Kommentare aus

Alleine kommen Kinder und Jugendliche nicht aus dem Teufelskreis Mobbing heraus. Von der Aufmerksamkeit der Eltern und der Lehrer hängt vieles ab. Information ist das eine, Herzensbildung das andere, das es braucht, um den Kreis zu durchbrechen.

von Angelika Ploner

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Maturanten singen

10. Februar 2011 Kommentare aus

der Maturanten-Chor auf Turnee im Land

Mit einem Maturakonzert anstatt des herkömmlichen Maturaballes touren Maturantinnen und Maturanten des Humanistischen Gymnasiums „Walther von der Vogelweide“, Bozen, Fachrichtung Musik, durch das Land. Mit Begeisterung geben sie Einblick in ihr Können und bringen ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm auf die Bühne. Dieses richtet sich nach den verschiedenen Musik-Geschmacksrichtungen und ist bestückt mit  modernen Chorliedern, ausgewählten Instrumentalstücken und altbekannten Ohrwürmern. Die Zuhörerinnen und Zuhörer in Mals überraschten die Sängerinnen und Sänger beispielsweise mit dem bekannten Korrnerlied von Luis Stefan Stecher und Ernst Thoma „Mai Maadele mai Tschuurale“, für das sie kräftigen Applaus ernteten. Der Chor bereitet den Zuhörerinnen und Zuhörern unterhaltsame Abende und bittet sie so um freiwillige Spenden für ihre Maturareise.

Nächster Termin: Freitag, 25. Februar, Handelsoberschule Schlanders, Beginn 20 Uhr. (mds)

 

 

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Handwerk und Tourismus

10. Februar 2011 Kommentare aus

Die Schüler der Mittelschule Glurns bei der Berufsinformation von LVH und HGJ

Vertreter des Landesverbandes der Handwerker (LVH) und der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) waren vor kurzem zu Gast an der Mittelschule in Glurns. Sie informierten die Schüler über die vielfältigen Berufe im Handwerk und im Hotel- und Gastgewerbe.

LVH-Mitarbeiter Hanspeter Ruedl stellte den 46 Schülerinnen und Schülern, die vor der Berufswahl stehen, die Berufe im Handwerk vor. Über 60 Lehrberufe gibt es im Handwerk. Sie reichen vom Tischler und Elektriker über den Kfz-Techniker und Bäcker bis hin zum Frisör und Schönheitspfleger. Der Kurzfilm zur Berufsweltmeisterschaft zeigte einige Berufe in der Praxis.

Anschließend konnten die Schüler zwei Handwerksbetriebe besichtigen. Thomas Moriggl führte die Jugendlichen durch den Firmensitz der Moriggl GmbH und erklärte die Arbeit des Betriebs in den Bereichen Heizungs- und Sanitäranlagen und Elektrotechnik. In der Tischlerei Valentin Fliri in Taufers im Münstertal schnupperten die Jugendlichen in den Beruf des Tischlers und bekamen die modernen Holzverarbeitungsmaschinen zu sehen.

„Über unsere Berufsinformationsaktion bringen wir den Schülern die attraktiven Berufe im Handwerk näher und geben ihnen wichtige Informationen für die Berufswahl“, erklärten die Handwerker. Der LVH organisiert die Berufsinformationaktion „Karriere mit Lehre“ bereits seit 16 Jahren und seit zehn Jahren gemeinsam mit der HGJ.

Die Schüler  erhielten von Junggastwirt Philip Ganthaler anhand einer Powerpoint-Präsentation allerlei wichtige Informationen zu den Berufen im Hotel- und Gastgewerbe, den Ausbildungsmöglichkeiten an den Landesberufsschulen für das Gastgewerbe und den Hotelfachschulen und den Karrierechancen.

Anschließend besichtigten ca 20 Schüler/innen, die sich für das Hotel- und Gastgewerbe interessieren, das Hotel „Grüner Baum“ in Glurns, wo sie vom Chef Manfred Bachmayer persönlich begrüßt wurden. Herr Bachmayer führte die Schüler/innen durch das neu umgebaute Hotel und erklärte ihnen die Besonderheiten der Architektur. Dann durften sich die Schüler/innen selbst in den verschiedenen Berufen üben: Zimmer machen, Servietten falten, ein Getränk servieren und an der Rezeption Gäste empfangen.

„Durch die Betriebsbesichtigungen erhalten die Schüler/innen einen guten Einblick in die verschiedenen Berufe und ihre Anforderungen. Ein großes Danke geht an alle Hoteliers, die ihren Betrieb für die Schüler/innen öffnen und ihnen wertvolle Informationen zu den Berufen geben“, so Philip Ganthaler.

 

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„Girls day“ an Gewerbeoberschule

13. Januar 2011 Kommentare aus

Die Mädchen machten sich im technischen Ausbildungsbereich kundig

Mädchen in der Technik“  kurz M.I.T. lautete das Motto der Einladung zu einer Nachmittagsveranstaltung ausschließlich für Mädchen an der Gewerbeoberschule. Zahlreiche junge Vinschgerinnen der diversen Abschlussklassen der Mittelschulen folgten dieser Einladung.

Ein ungewohntes Bild bot sich an der Gewerbeoberschule Schlanders, als 100 Mädchen die Gänge, Klassen und Spezialräume belebten, denn normalerweise tummeln sich vor allem Buben an dieser Schule. Die Mädchen konnten in diversen Stationen praktisch arbeiten und in den Inhalten und Arbeitsweisen der Schule schnuppern.

Die Gewerbeoberschule Schlanders hatte sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen dieser Nachmittagsveranstaltung die Mädchen für die Technik zu interessieren, ihre Neugierde für die Männerdomäne Technik zu wecken und ihnen Einblicke in die vielfältigen und abwechslungsreichen Berufsmöglichkeiten zu bieten. Denn die Voraussetzungen für die Schul- und Berufswahl der Jugendlichen sind zum einen umfassende Informationen über die diversen Ausbildungsbereiche und zum andren Ideen und Vorstellungen über die beruflichen Möglichkeiten, die eine Ausbildung bietet.

Mädchen wählen kaum einen technischen Ausbildungsweg, obwohl sie wichtige Voraussetzungen für diese berufliche Qualifizierung mitbringen würden: Sie arbeiten genau, sauber und übersichtlich, sind kommunikativ und phantasievoll; Kompetenzen, die eine Technikerin brauchen kann.

Ob und inwieweit die Technik die Mädchen an der Gewerbeoberschule begeistern konnte, wird sich im kommenden Schuljahr zeigen.

 

 

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Zeichen der Solidarität

16. Dezember 2010 Kommentare aus

Die Kinder von St. Valentin backen Kekse und verkaufen sie bei ihrer Adventfeier

Die Adventaktion des Kindergartensprengels Schlanders ist Tradition geworden. Zum 11. Mal bieten die Kinder in allen Kindergärten von Reschen bis Tschars zusammen mit den pädagogischen Fachkräften Aktionen an, in denen sie Spenden für Kinder sammeln, denen es nicht so gut geht wie uns. „Heuer öffnen wir das Adventfenster Richtung Osten“, erklärt Frau Direktor Marianne Bauer. „Kindergartenkinder erfahren, dass es viele Menschen und Kinder schwerer haben als wir. Durch ihre Aktivität setzen sie bereits in jungen Jahren ein Zeichen der Solidarität. In diesem Jahr unterstützen wir den Neubau eines Kinderhauses im russischen Dorf Alexejevka in Gaschkortostan, Russland.“ Sr. Helena und Sr. Scholastica berichteten beim letzten Kollegium von den Kindern in Alexejevka. Die Kinder erleben zu Hause bedauernswerte Zustände: kalte Räume, betrunkene Eltern, Gewalt, Sexualvergehen. „Die wirkliche Armut können wir durch Bilder nicht ausdrücken“, erklärt Sr. Scholastica, die selbst in Alexejevka war. Bereits jetzt finden Kinder in einem Missions-Kinderhaus einen Zufluchtsort, einen Ort der Sicherheit, der Geborgenheit und mit einer warmen Mahlzeit am Tag. Zurzeit wird ein größeres Kinderhaus errichtet. Die Kinder wurden angeleitet, beim Bau mitzuhelfen, wodurch sie Eigenverantwortung und –initiative lernen. Fähigkeiten, die ihre Eltern ihnen nicht mit auf ihrem Lebensweg geben konnten, durch das totalitäre System gingen sie verloren. Im Rahmen der Weihnachtsfeier am kommenden Freitag werden die Spenden an  Sr. Helena und Sr. Scholastica übergeben. (ba)

 

 

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„Neue“ Grundschule in Tarsch

16. Dezember 2010 Kommentare aus

„Wer wollte fleißige Handwerker sehn, der musste zur Schule gehn…..“ Schüler spielen die Bauarbeiten an der Grundschule Tarsch nach

Seit der Genehmigung für die Sanierung der Grundschule Tarsch im Februar 2007 sind mittlerweile über 3 Jahre vergangen. Nach diversen Anträgen, Ausschreibungen sowie den Finanzierungsplanungen konnte am 01.06.2010 schließlich mit dem Bau begonnen werden. Beim Umbau wurde Wert darauf gelegt, den Charakter des Gebäudes zu erhalten und mit viel Liebe am Detail gearbeitet. Die endgültigen Kosten belaufen sich dabei auf 686.597 Euro, wovon rund 346.000 Euro von der Gemeinde Latsch selbst aufgebracht werden müssen. Die restlichen Kosten trägt das Land.  Rechtzeitig zum Schulbeginn konnten die Schüler in ihre gründlich sanierte Schule einziehen. Dies wurde am Samstag, den 27.11.2010 im Vereinshaus von Tarsch gebührend gefeiert. Besonders die Kinder haben lange auf diese Einweihungsfeier hingearbeitet und wussten die Anwesenden mit kreativen Liedern und Einlagen zu

begeistern. Von LH Luis Durnwalder gab es dafür in seiner Ansprache Lob sowie einen Geldbeitrag für die Klassenkassen. Auch betonte der Landeshauptmann die Wichtigkeit, dass die Lebensqualität in den ländlichen Gebieten erhöht werde, um eine Abwanderung aus den Dörfern zu stoppen. Schulreferentin Andrea Kofler bezeichnete die sanierte Tarscher Grundschule als schönstes Schulhaus der Gemeinde Latsch und bekam dabei auch von BM Karl Weiss Zustimmung. Der Latscher Bürgermeister unterstrich die Wichtigkeit einer grundlegenden Sanierung.

Nach dem musikalischen Ausklang durch die Musikkapelle Tarsch und einer anschließenden Besichtigung der Grundschule wurde die Veranstaltung mit einem kleinen Umtrunk für die zahlreich erschienenen Gäste beendet. Besonders den Kindern wird dieser Tag lange in positiver Erinnerung bleiben. (am)

 

 

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Kindergarten beschreitet neue Wege

16. Dezember 2010 Kommentare aus

Direktorin Marianne Bauer veranschaulicht pädagogische Ansätze und die Montessori-Pädagogik

Einen neuen Weg haben Eltern, pädagogische Fachkräfte, die Köchin und die Gemeinde des Kindergartens Schleis  beschritten: Die Sorge um die Schließung des Kindergartens aufgrund der rückläufigen Kinderzahl kam bei der Bürgerversammlung vermehrt zur Sprache. So bildete sich eine Arbeitsgruppe aus Eltern, die für ihren Kindergarten nach intensiver Diskussion und Auseinandersetzung mit pädagogischen Ansätzen ihre Ideen zu einem einheitlichen Konzept vereint. Die pädagogischen Fachkräfte arbeiten wie die anderen Kindergärten des Sprengels ganzheitlich. Im Besonderen berücksichtigen sie drei Schwerpunkte:

Sie nutzen die Montessori-Pädagogik, die das kindliche Lernen durch eine Vielzahl an interessanten Materialien und durch die Haltung der Erwachsenen fördert. Den nahen Wald sehen sie als wertvolle Ressource, deshalb bieten sie einen wöchentlichen Naturtag. Die Naturwissenschaft fließt in das Kindergartengeschehen hinein durch Experimente, Veranschaulichungen von Naturmaterialien und Büchern. In der Küche wird Wert auf biologische, möglichst regionale Produkte gelegt.

Bei einem Informationsabend Ende November wurde das Konzept von Alexander Agethle, Vertreter der Arbeitsgruppe, Kindergartendirektorin Marianne Bauer und von der Köchin Elisabeth Menghin vorgestellt. Die derzeitige Kindergartenleiterin Marlene Pircher berichtete, wie die Kinder bereits jetzt  Erfahrungen im Wald und mit den naturwissenschaftlichen Angeboten sammelten und überzeugte die zahlreichen ZuhörerInnen. Die Vize-Bürgermeisterin Sibille Tschenett war begeistert vom Einsatz und vom guten Ergebnis der Arbeitsgruppe und der pädagogischen Fachkräfte. Ausstellungen von Natur-Experimenten, Fotodokumentationen und Montessori-Materialien gaben den interessierten Zuhörern einen guten Einblick. Ein Buffet mit biologischen Köstlichkeiten rundete den Abend ab. (ba)

 

 

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