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Posts Tagged ‘Staben’

Chor immer für Neues offen

10. Februar 2011 Kommentare aus

v.l.: Chorleiter Josef Pircher, Martha Ganthaler, Obfrau Karoline Kuppelwieser, Martin Stecher

Vor kurzem hielt der Kirchenchor Naturns Rückschau auf das vergangene Arbeitsjahr. Obfrau Karoline Kuppelwieser spannte dabei den Bogen vom Konzert „Roter Mohn“ mit dem Frauenchor In Letizia zum Herbstkonzert „Wir schenken euch ein Lied“ zusammen mit dem Kirchenchor Tabland/Staben bis hin zum feierlichen Gottesdienst am Cäciliensonntag gemeinsam mit dem obengenannten Kirchenchor und der Musikkapelle Naturns. Gerne erinnerten sich die Chormitglieder auch an den Besuch der Operette „Der Vogelhändler“ in Innsbruck und an den Ausflug ins benachbarte Trentino zur beeindruckenden Ruine von Schloss Beseno sowie an so manchen weiteren geselligen Anlass.  Chorleiter Josef Pircher war es dann, der auf besondere Zielsetzungen im Vereinsleben aufmerksam machte. So war er unter anderem stets bestrebt, neue Akzente zu setzen und den Chor für Neues zu öffnen. Bestes Beispiel dafür sei die Zusammenarbeit mit der Jugendsinggruppe, welche an einigen Sonntagen gemeinsam mit dem Kirchenchor die Gottesdienste gestaltet hatte. Vorausschauend auf das neue Arbeitsjahr legte der Chorleiter den Schwerpunkt auch auf Altbewährtes und beinahe Vergessenes, wie das Paternoster, das Magnifikat und das Salve Regina als Volksgesang. Höhepunkte in diesem Jahr dürften das Konzert mit dem Domchor Bozen im Frühjahr und jenes mit dem Kirchenchor von Dorf Tirol im Herbst werden. Die Schulung von Kantoren ist dem Chorleiter weiterhin ein großes Anliegen. Im weiteren Verlauf der Versammlung beschloss die Chorgemeinschaft Helmut Rechenmacher für 43 Jahre aktiven Dienst- davon 6 Jahre als Obmann- die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. Herrn Martin Stecher hingegen überreichte die Obfrau für 25 Jahre Einsatz im Kirchenchor Anstecknadel und Ehrenurkunde. Mit einem Blumenstrauß bedankte sie sich auch bei Frau Ganthaler Martha für die langjährige Mitarbeit im Vorstand als Vertreterin des PGR.

 

 

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„Wir schenken euch ein Lied“

18. November 2010 Kommentare aus

Konzertabend der Kirchenchöre von Naturns und Tabland-Staben am 22. Oktober 2010

Unter der Gesamtleitung von Josef Pircher boten der Kirchenchor St. Zeno aus Naturns und der Kirchenchor Tabland-Staben dem Publikum im Bürger- und Rathaus von Naturns am 22. Oktober ein buntes Konzert. Liedgut verschiedenster Genres und die unterschiedlichsten Konstellationen der zwei Sänger/innengemeinschaft garantierten viel Abwechslung. Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger von acht Instrumentalisten, die Solopartien übernahmen Cilli Mittelberger, Urban Rinner und Edwin Prieth.

Lieder aus dem Alpenraum, unter anderem aus der Feder von Lorenz Maierhofer, Kurt Muthspiel, Hubert von Goisern und anderen wurden von den Sängerinnen und Sängern vorgetragen, ebenso wie Mozarts Chor der Möhren aus „Die Zauberflöte“, der bekannte Gassenhauer der 80er Jahre „I Have a Dream“ von Abba und der erste große Hit „Heimweh“ von Freddy Quinn. Besonders gut kamen die Korrnrlieder  „Unz Wettr isch winti“ und „Prumm pinni assou taasi“ von Luis Stefan Stecher (Texte) und Ludwig Thoma (Musik) an.

Die bekannten Wiener Weisen „Wien bleibt Wien“, „Wie mein Ahnl zwanzig Jahr“ und „Ja alles auf Ehr“ aus der Feder von Otto Groll und Johann Strauß schlossen den bunten Reigen schwungvoll ab.

Karoline Kuppelwieser und Urban Rinner, die Obleute der beiden Chöre, moderierten gekonnt den Abend. Nach den Zugaben wurde auch das Publikum im vollbesetzten Saal aufgefordert, gemeinsam mit den zwei Chören „Tirol isch lei oans“ zum Besten zu geben.

(Für den Chor: Ferdinand Patscheider)

 

 

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Goldader Stück für Stück

23. September 2010 Kommentare aus

LH Luis Durnwalder flankiert von den BM Andreas Heidegger und Gustav Tappeiner

Die Eröffnung des Radweg-Teilstückes Staben-Tschars vor gut 14 Tagen hat sich ausgenommen wie ein Abschiedsgeschenk an die scheidenden Bezirkspräsidenten Johann Wallnöfer und Ignaz Ladurner, die sich in ihren Grußworten weiterhin eine gute Zusammenarbeit zwischen den Bezirksgemeinschaften wünschten.

Gemessen an der anwesenden Polit- und Wirtschaftsprominenz bei der Eröffnung rund um LH Luis Durnwalder ist der Radweg an der Bezirksgrenze aus Gold. Tatsächlich ist der Radweg, nicht nur durch den Vinschgau, eine Goldader – für die Erholung, für den Tourismus, für den Freizeitsport (sh. „Vinschgerwind“ 8/2005). Zwischen Staben und Tschars ist der Radweg mit einem flankierenden Fußweg ausgestattet. Vom Vinschgau kommend hat Hansjörg Dietl die Planung übernommen, die Firma Josef Mair hat die Arbeiten ausgeführt. Kosten: rund 400.000 Euro. Den Teilabschnitt im Burggrafenamt von Staben bis zur Gemeindegrenze Kastelbell hat die Firma Marx gebaut, Herbert Mantinger hatte die Bauleitung inne. Kosten: rund eine Million Euro. (eb)

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Lavaredo Ultra Trail

29. Juli 2010 Kommentare aus

Der Extremberglauf Lavaredo Ultra Trail steht für mehrere Superlative: Mit 90 km übertrifft die Länge des Rennens zwei Marathonläufe, der zu bewältigende Höhenunterschied beträgt 5000 Hm, gestartet wurde um Mitternacht des 25. Juni, gewertet wurde Zieleinläufe innerhalb von 24 Stunden. Ausgangspunkt des Ultra Trails war Auronzo di Cadore in der Nachbarprovinz Belluno.

Vorne mit dabei war der 32-jährige Achim Ratschiller aus Staben. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit von mehreren Monaten erzielte er, trotz einer leichten Muskelzerrung bei km 10,  ein ausgezeichnetes Ergebnis und lief nach 15 Stunden und 15 Minuten als 41. von 500 gestarteten Athleten ins Ziel. 130 Sportler mussten das Rennen vorzeitig abbrechen.

Erster Gratulant war seine 14 Monate alte Tochter, mit der er erschöpft, aber überglücklich die Ziellinie überquerte. Sieger wurde der Ungare Nèmeth Csaba mit einer Zeit von 11 Stunden und 10 Minuten. (ct)

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„Bäuerliche Familie“

11. März 2010 Kommentare aus

Der Naturnser BB-Obmann Helmuth Müller als Hahn im Korb, links die Landesbäuerin Maria Kuenzer, rechts die Ortsbäuerin Christl Klotz Gruber

Es gibt für einen Bauern nur einen Grund, nicht zu heiraten: Wenn er keine Frau hat.“ Dies sagte unter anderem die Landesbäuerin und Landtagsabgeordnete Maria Kuenzer bei der jüngsten Bauernbundortsversammlung in Naturns. Der Naturnser BB-Obmann Helmuth Müller hatte neben den BB-Ortsausschüssen von Tabland, Staben und Plaus auch Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Finanz geladen. Schwerpunktthema heuer: die bäuerliche Familie. „Die Familie ist mit Abstand das wichtigste Element in der Gesellschaft“, führte Müller als Einführung aus. Das Hauptreferat hielt Kuenzer und plauderte, an sich Maß nehmend, aus dem Nähkästchen. Beide, Bauer und Bäuerin, brauche es auf dem Hof, beide Sichtweisen und das Potenzial von beiden sei wichtig. „Die Frau ist die Innenministerin am Hof, er der Außenminister.“ Die Familie sei ein Schatz, den es zu pflegen gelte. „Die Familie ist das sicherste Kapital, sicher angelegt, bis zum letzten Tag des Lebens“, sagte Kuenzer in ihren unter die Haut gehenden Ausführungen. Sie stamme aus einer Familie mit 14 Kindern. „Wenn man zusammenhält, geht vieles“, sagte Kuenzer. Die Eltern stammten aus einer Generation, in der eigene Bedürfnisse nicht geäußert worden sind, nicht einmal für sich selbst formuliert. Man habe funktioniert.

Auch aus diesem Grund und bei Schwierigkeiten bei der Hofübergabe, bei Krankheiten auf dem Hof, bei Suchtproblemen, bei Bankproblemen usw. sei jüngsthin die „landwirtschaftliche Lebensberatung“ als Projekt aus der Taufe gehoben worden. Mittlerweile erfreue sich das Projekt regen Zuspruchs. (eb)

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„Es ist Zeit zum Handeln“

28. Januar 2010 Kommentare aus

v.l. Sektionsvorstand Helmut Weiss, die Geehrten Gerda Gurschler, Emil Platzgummer (eigens aus Bayern angereist), Luis Gorfer, Adolf Ungericht sowie AVS-Landeschef Georg Simeoni

Auf der Jahreshauptversammlung der Alpenvereinsektion (AVS) Untervinschgau in Staben wurde nicht nur bilanziert, geehrt und gesellig beisammen gesessen, es wurde auch klar Stellung bezogen. Und zwar in Bezug auf die noch immer nicht gelöste Problematik bei der Beschilderung der Wanderwege.

Der erste Vorstand der Sektion Untervinschgau, Helmut Weiss, dankte in seiner Eröffnungsrede den 1349 Mitgliedern des Vereines für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Bei den anschließenden Berichten der verschiedenen Gruppenleiter zeigte sich, dass besonders die Seniorengruppe sehr aktiv war und sich viele Teilnehmer an den geplanten Unternehmungen beteiligten. Der Kassabericht wurde einstimmig angenommen und der Vorstand entlastet.

Ehrengast und erster Vorsitzender des Alpenvereins Südtirol, Georg Simeoni, betonte in seiner Ansprache das „gute Miteinander“  im AVS und dankte dem Vorstand für seinen Einsatz und sein Engagement. Auch auf den seit Monaten schwelenden Streit um die Beschilderung der Wanderwege ging Simeoni ein. „Der AVS will und kann nicht die Toponomastikfrage lösen“, so der Landesvorstand und forderte die Politik zum Handeln auf. Der Stand der Verhandlungen ist, dass die Namen der Gemeinden und Fraktionen ins Italienische übersetzt werden sollen, die Flurnamen hingegen  so bleiben wie sie sind, erklärte Simeoni. Gleichzeitig verlangte er auch ein Entgegenkommen der Italiener, um einen Kompromiss zu finden, „es soll nicht immer nur einer nachgeben“.

Grußworte kamen außerdem vom Bürgermeister von Naturns, Andreas Heidegger und vom Gemeindereferenten Gustav Tappeiner aus Kastelbell. Geehrt für ihre langjährige Mitgliedschaft im Alpenverein wurden Luis Gorfer für 50 Jahre, Emil Platzer für 40 Jahre, Adolf Ungericht und Gerda Gurschler für jeweils 25 Jahre Vereins-Zugehörigkeit.

Abgeschlossen wurde der Abend mit einem Essen für alle Anwesenden sowie einem Vortrag von Erich Daniel über die „Poesie der Gipfelbücher“. (mp)

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„Nun höret all von unserm Heil“

14. Januar 2010 Kommentare aus

Das war der Titel des Weihnachtssingens 2009, das von den Kirchenchören Tabland-Staben und St.Zeno Naturns unter der Gesamtleitung von Josef Pircher dargeboten wurde. Weitere Ausführende waren eine Instrumentalgruppe der Musikkapelle Naturns unter der Leitung von Josef Hanny, Gernot Niederfriniger mit der Harfe, Hermann Fliri als Sprecher, vier Hirten und Maria Gapp für die Bildgestaltung.

Die erste Aufführung fand am Samstag, den 19. Dezember im Schulhaus von Staben statt, die zweite war für den darauffolgenden Sonntag im Bürger-und Rathaus von Naturns anberaumt. Die Texte zu dieser Weihnachtskantate stammen von Hans Dieter Mairinger und wurden von Fridolin Dallinger vertont. Darin fanden, gemäß dem Untertitel „Im Volkston“ auch Texte in Mundart und Volkslieder ihren Platz.

Vollster Einsatz der Sänger und des Chorleiters, des Harfenspielers und der Instrumentalgruppe ließen die Lieder stimmgewaltig und feierlich, andachtsvoll und beeindruckend in Beziehung zum Inhalt erklingen.

Das Sopran Solo bestritt Cilli Zwischenbrugger. Den Frauendreigesang übernahmen die Sängerinnen Karin Wenter, Karin Lamprecht und die erst 13-jährige Lisa Maria Gorfer. Textstellen aus dem Weihnachtsevangelium von der Verkündigung bis hin zum Besuch der drei Weisen wurden eingestreut und von Hermann Fliri gelesen.

Das Gespräch der Hirten auf dem Felde verriet vorerst Zweifel und Verwunderung um die Prophezeiung für diese geheimnisvolle Nacht, dann aber treuherzige und kindhafte Freude an der Krippe.

Für die Gestaltung der Kulisse wurden Fotos an die Wand projiziert, welche die Kantate inhaltlich begleiteten. Maria Gapp war für die Gestaltung zuständig. Die Bilder stammen aus verschiedenen Kulturstätten aus dem Vinschgau. (ria)

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