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Abstimmung mit fadem Beigeschmack

2. Dezember 2010

Der neue Bezirksausschuss v.l.: Hubert Pinggera, Rita Gstrein Kaserer, Bezirkspräsident Andreas Tappeiner, Dieter Pinggera und Ulrich Veith

Das „Kuckucksei“, über das der „Vinschgerwind“ in der letzten Ausgabe berichtet hat, wird nun doch einer Art Brut unterzogen. Zwei Tage vor der Sitzung ist eine Art Kompromiss zustande gekommen. Es ging darum, den Spagat zu schaffen, die SVP-Bezirksobfrau Roselinde Koch Gunsch nicht ganz ins Abseits zu stellen. Koch Gunsch wollte in den Bezirksausschuss, gab dies auch bei der konstituierenden Bezirksratssitzung unumwunden zu, die Türen blieben ihr aber verschlossen. Dennoch bekam sie die Aufgabe, die EU-Programme zu betreuen. Diesen „reizvollen Aufgabenbereich“ nahm sie an und enthielt sich dann doch der Stimme, als es um die Zustimmung für den Ausschuss ging. Andreas Tappeiner, der mit 11 Dafür-Stimmen und 6 Enthaltungen, seinen Ausschussvorschlag im Bezirksrat durchbrachte, zischte am Schluss, dass es einen faden Beigeschmack hinterlasse, wenn man zuerst nach Einbindung rufe und dann doch nicht zustimme. Zuvor stellte Tappeiner sein Programm vor, mit sämtlichen für die Bezirksgemeinschaft wichtigen Themen. Der Nationalpark gehöre noch mit hinein, mahnten der Marteller BM Georg Altstätter und der Malser BM Ulrich Veith. In der vom Latscher BM Karl Weiss souverän geleiteten und vom Ausspruch, wichtig sei ein geschlossenes Auftreten der Bezirksgemeinschaft nach außen, begleiteten Sitzung wurde in der Diskussion von mehreren dann doch zur Sprache gebracht, dass man im Vorfeld mehr reden hätte müssen. (eb)

 

 

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