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Nochmals nachbessern

18. November 2010

Vize BM Monika Holzner Wunderer

Ob es nicht sinnvoll wäre, noch ein paar Jahre so durchzufretten und auf einen Neubau im Kasernenareal zu zielen. Diese Überlegung brachte Hansjörg Gluderer von der Liste „Für Schlanders/per Silandro“ in die Debatte um eine bevorstehende Sanierung der Mittelschule Schlanders ein. Zuvor brachte VizeBM Monika Holzner Wunderer die energetische Sanierung auf’s Tapet. Vor 10 Jahren sei die Mittelschule mit einem Aufwand von 2,8 Millionen Euro mit dem Austausch der Fenster und im Heizungsbereich saniert worden. Trotzdem habe man mit erschreckend hohen Heizkosten bei kalter Turnhalle zu kämpfen. Rohrbrüche und Probleme im sanitären Bereich treten gehäuft auf. Grünes Licht habe sie vom Ressortdirektor Josef March für die Sanierung und für die Aufnahme der Kosten in das Schulbauprogramm bekommen. Gerhard Janser stellte den Räten in groben Zügen das mit rund 1,6 Millionen veranschlagte Sanierungsprogramm vor: komplette Erneuerung der Rohrleitungen, Dach und Wände werden wärmegedämmt (am Dach sollen 20 cm Mineralwolle auf die Wand im Sockelbereich Foamglas und dann Mineralschaumplatten angebracht werden), die Sanierung der sanitären Anlagen in der Turnhalle und auf’s Dach soll eine 85 kWp Solaranlage draufgesetzt werden. Mit den Sanierungsmaßnahmen können, so Janser, bis zu 64 Prozent der derzeit verbrauchten  Energie eingespart werden. Gemessen an den Kilowattstunden ist das eine riesige Menge, gemessen am Geld, welches eingespart wird, eher wenig. Immerhin 27.000 Euro sind das pro Jahr. Nach der Sanierung wird mit 45 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr ein Klimahausstandard B erreicht. Kommt man mit den Kosten ins Schulbauprogramm, gibt es einen Beitrag von 50 Prozent und ein zinsloses Darlehen aus dem Rotationsfonds. Bei einem Neubau wär’ die Aufnahme ins Schulbauprogramm wohl fraglich. (eb)

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