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Das Leben und die Musik des „Storchn Lois“

18. November 2010

Ein Ständchen in memoriam des „Storchn Lois“ in Laatsch von dessen Urenkelin Franziska Telser und Gernot Niederfriniger

Vor 40 Jahren starb der legendäre „Storchn Lois“. Alois Federspiel, so sein Name, (geb. 1905), war nicht nur ein geschickter Pferdehändler, sondern auch ein begnadeter Musiker. Beherzt spielte mit er mit seiner Ziehharmonika auf, als Alleinunterhalter und in einer Gruppe. Fachleute zählen ihn zu den Besten seiner Zeit. Mehrere von ihm gespielte Stücke sind in der „Quellmalz-Sammlung“ festgehalten. Andere wurden von Ziehharmonika-Spielern überliefert. Nun haben der Musiker Gernot Niederfriniger und der Historiker Andreas Paulmichl dem „Storchn Lois“ eine Broschüre gewidmet. Paumichl stöberte in Pfarrarchiven, befragte Zeitzeugen und zeichnete den Lebensweg von Federspiel nach. Niederfriniger sammelte dessen Musikstücke und transkribierte sie. Entstanden sind zwei  Hefte mit dem Titel „Musikanten Leben Alois Federspiel vulgo Storchn Lois“, einmal als Biografie und Notenheft und einmal als Griffschrift für Harmonika. Letztere ist für Musikschüler gedacht, denen so die Möglichkeit gegeben wird, die Musik zu spielen. Und dass sie ihre Freude an den Stücken des „Storchn Lois“ haben, zeigten  Florian Blaas,  Marian Polin und Franziska Telser kürzlich bei der Vorstellung der Broschüren in Laatsch. Niederfriniger spielte mit einer originalen Ziehharmonika des „Storchn Lois“.  Unterstützt wurde die Publikation vom Referat Volksmusik, dem Österreichischen Volksliedwerk und vom Südtiroler Volksmusikkreis, bei dem die Broschüren erhältlich sind. (mds)

 

 

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