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Es wird neu ausgeschrieben

21. Oktober 2010

Gemeinderatssitzung in Schluderns. Der Standort wurde neu bestimmt und alles beginnt von vorne

Die Ausschreibung für den neuen Kindergarten in Schluderns muss wiederholt werden, und BM Wegmann Erwin muss ein „mea culpa“ von 25.000 Euro eingestehen. Seine Rechtfertigung: „Die Planer müssten den Bauleitplan lesen können und wissen, wo sie bauen dürfen.“ Die Vorgeschichte: Die meisten Architekten hatten den Kindergarten in das Areal Friedhof-Bannzone und Pfarranger hinein geplant, was dem Pfarrgemeinderat und dem Gemeinderat missfiel. „Es war gut gemeint, doch es ist danebengegangen und nun müssen wir nach vorne schauen“, sagte Wegmann. Der Gemeinderat war kürzlich aufgefordert, einen neuen Standort zu bestimmen. Referent Alexander Telser sprach sich für einen Neubau abseits des alten Gebäudes aus und zitierte aus einem Brief der Kindergärtnerinnen: Bei einem Neubau brauche es keine Container, der jetzige Spielplatz sei zu schattig, im Winter zu eisig und vom Verkehrslärm geplagt. Anni Thaler und Pia Trafoier zeigten sich verwundert, zumal Lärmschutzwände abgelehnt worden seien. Sie forderten mit Nachdruck die Beibehaltung des alten Standortes. Man könne das Emsemble Widum/Kirche nicht mit einem Neubau stören und man tue der künftigen Generation nichts Gutes, wenn man alles verbaue. Den Argumenten schlossen sich  Brigitte Stecher, Heiko Hauser, Mirko Stocker, Sebastian Wegmann, Andreas Hauser und Elmar Koch an. Dieser forderte Wegmann auf, den Gemeinderat künftig einzubinden, um ein weiteres Fiasko zu vermeiden. Mehrheitlich fiel die Entscheidung für die Sanierung des alten Kindergartens. Darüber hinaus darf der angrenzende gemeindeeigene Grund mit in die Planung einbezogen werden. Dagegen sprachen sich Harald Thanei, Romina Tragust (Freiheitliche) sowie Alexander Telser und Martin Stecher (SVP) aus. (mds)

 

 

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