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Holpriger Start

21. Oktober 2010

Strahlt öfter in der Werkstatt als auf der Straße, der gelbe Citybus. Manuel Massl: „Ständig anhalten ist für den Citybus, der als Lieferwagen konzipiert ist, nicht geeignet. Deshalb kommt es zu den vielen Ausfällen und dem Einsatz des Reservebusses.“

Das Konzept passt, die Citybusse funktionieren nicht. Öfter in der Werkstatt als auf der Straße sorgen die Citybusse in Schlanders und in Mals für immer größeren Unmut. Bei Fahrgästen und bei Fahrern. „Reklamationen hat es keine gegeben, lediglich Hinweise sind eingegangen“, bremst Manuel Massl, der zuständige Neo-Referent in Schlanders und Hoffnungsschimmer am hiesigen Polit-Himmel. Fakt ist, dass die Citybusse seit ihrer Anlaufphase vor mittlerweile fünf Jahren unter erheblichen technischen Mängeln leiden. „Nach meinen Informationen ist die Problematik, dass vom Fahrzeugtyp her der Citybus als Lieferwagen und nicht als Bus ausgerichtet ist“, sagt Massl. Ständig anzuhalten sei für diesen Typus nicht geeignet. Ein nicht ausgereifter Citybus ist demnach in Betrieb genommen worden. Mit dem neuen Jahr soll nun ein gelber Ersatz-Citybus als Reservefahrzeug die Ausfälle in beiden Gemeinden auffangen. Erlaubt dieser Müttern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrern und älteren Menschen ein bequemes Einsteigen, tut das der derzeitige Reservebus nicht. Unmut bereitet in Schlanders aber noch etwas: Jene Haltestelle, die vor allem von älteren Menschen am meisten frequentiert ist, nahe Krankenhaus, wird mit dem neu eingeführten Citybus-Fahrplan am wenigsten oft angefahren. (ap)

 

 

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