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„Hirnrissig“

21. Oktober 2010

BM Heinrich Noggler setzt neue Prioritäten in der Gemeinde Graun

Aus der Campiererei auf dem öffentlichen Parkplatz bei der Sport- und Erholungszone (SPER) in St. Valentin wird vorläufig nichts. BM Heinrich Noggler ließ den Gemeinderatsbeschluss, den Albrecht Plangger noch am Ende seiner Legislatur, mit heftigem Gegenwind zwar, durch den Gemeinderat gepeitscht hat, annullieren. „Es wird so sein“, sagt Noggler dem „Wind“, „dass Alfred Waldner seine gesetzlichen Voraussetzungen schaffen wird und dann regelkonform um einen Campingplatz ansuchen wird.“ Am 5. Oktober wurde ein Beschlussantrag der Freiheitlichen vom Landtag genehmigt, die Landesregierung solle eine gesetzliche Grundlage schaffen, dass überall ausschließlich auf Campingplätzen campiert werden darf.

Noch eine Wende bringt Noggler in Graun: Eine weitere Studie von der Innsbrucker Ingenieursgemeinschaft I.N.N. GmbH, welche die Erschließung der Weißseespitze von Langtaufers aus, Stichwort Kaunertal, zum Inhalt hätte, wurde gestoppt. Bereits voriges Jahr wurde eine diesbezügliche Studie mit 25.000 Euro von der Gemeinde finanziert, „aber die Gemeinde hat bisher kein Blatt Papier gesehen“ ärgert sich Noggler. Es sei hirnrissig, wenn da noch eine Studie mit einem ähnlichen Betrag finanziert werden solle, sagt Noggler.

Dafür hat eine Studie über einen möglichen Zusammenschluss Haideralm-Schöneben im Gemeinderat grünes Licht bekommen. Der „Vinschgerwind“ hat diesen Weg bereits in der Nummer 18/10 aufgezeigt. „Fusion oder gemeinsame Betreibergesellschaft oder skitechnischer Zusammenschluss, das sollte sich in dieser Studie von Alois Kronbichler (Kohl und Partner) herauskristallisieren,“ sagt Noggler. (eb)

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