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Römisches Flair bei St. Benedikt

7. Oktober 2010

Für „ Kultur in Bewegung“ sorgten v.l.: Irene Hager, Markus Mahlknecht, Hubert Steiner und Sibille Tschenett

Nur einen Steinwurf entfernt liegt die Benedikts Kirche von den jüngsten archäologischen Funden römischer Siedlungsreste beim Pauli Hof des Hafner Markus in Mals. Daher war es naheliegend, hier den  europäischen Tag des Denkmals zu feiern und über die jüngsten weiteren Funde in Puntweil, Laatsch und oberhalb von Burgeis zu informieren. Mit Kutschenfahrten mit einem Noriker-Pferdegespann, deren Ursprung bereits in vorrömischer Zeit bei den Kelten nachgewiesen wurde und die als Saumpferde den Warenverkehr zwischen den italienischen Seehäfen und den jenseits der Alpen liegenden Städten bis ins Mittelalter gewährleisteten, wurde dem Motto des Gedenktages: „Kultur in Bewegung – Leben an der Via Claudia Augusta“ Rechnung getragen. Der nordöstliche Ortsteil von Mals eignete sich für die Rundfahrten besonders gut und ließ auch den Blick zur nördlichen Malser Haide richten, um die Straßenführung der Via Claudia Augusta zu erahnen. Neben der Benedikts Kirche, in welcher stündlich Führungen abgehalten wurden, waren Schautafeln platziert, um die Untersuchungsergebnisse der jüngsten Ausgrabungen zu präsentieren. Römisches Flair vermittelten Kinder bei einfachen Spielen aus der Römerzeit und die Klänge des Ensembles „Galanthus“ aus Lana. Etwas Besonderes ließ sich auch die Landesabteilung für Denkmalpflege einfallen, indem in Römergewändern gekleidete Fachleute den Interessierten für Informationen und Auskünfte zur Verfügung standen. Den ganzen Tag bewegte sich einiges rund um die Benedikts Kirche in Mals und diese originelle Art der Kulturvermittlung soll laut Kulturreferent in der Gemeinde Mals, Sibille Tschenett, künftig jährlich stattfinden. (lu)

 

 

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