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Leserbriefe 12/10

17. Juni 2010

Punkteführerschein

Grüne Nummer für Informationen über die Punkte

Den Führerscheininhabern, welche seit der Einführung des Punkte-Führerscheins (01.07.2003) keine Übertretungen begangen haben, für welche ein Punkteabzug vorgesehen ist, werden alle 2 Jahre 2 Punkte gutgeschrieben (bis maximal 30 Punkten). Bis zum 01.07.2009 wären es 26 Punkte.

Die Punkte werden automatisch zugewiesen. Kontrolliert werden kann die Anzahl der eigenen Punkte mittels folgender Nummer 848 782 782. Die Nummer kann nur von einem Telefon aus dem Fixnetz angerufen werden. Dabei ist das Geburtsdatum und die Nummer des Führerscheins erforderlich (nur die Nummer ohne die Buchstaben).

Die Nummer ist durchgehend 7 Tage und 24 Stunden aktiv.

Das Ministerium hat außerdem eine Homepage eingerichtet, auf welcher verschiedene Dienste, unter anderem auch die Abfrage der Punkte möglich ist. Dabei ist eine Registrierung erforderlich. http://www.ilportaledellautomobilista.it.

Christian Obwegeser,

Gemeindepolizei Schluderns

 

 

 

Erfahrung und

Kompetenz

In einigen Gemeinden Südtirols machen frisch gebackene BürgermeisterInnen von sich reden, weil ihnen in weiser
Vorausschau eine ausgewogene Zusammensetzung des Ausschusses gelingt – dies als gute Voraussetzung für konstruktive Zusammenarbeit. In anderen Gemeinden setzen Politik – Erfahrene ihre ganze Kompetenz dafür ein, sich zum Spielball einer Interessensgruppe zu machen. Der Erfahrung und Kompetenz sei Lob und Dank!

Prantl Eva, Tschars

 

Soll das Trainings- und Freizeitzentrum „Pfasch“ in Prad sterben?

Viele Prader Bürger haben in den letzten Tagen mit Empörung beobachtet, wie auf den Pfaschwiesen Obstbäume (Bild) gepflanzt wurden. Gerade dort, wo der Sportverein seit 12 Jahren einen Skilift betreibt; wo sich in den Wintermonaten viele Kinder aus Prad und Umgebung tummeln und Skifahren, Snowboarden oder Rodeln erlernen. Auch Langläufer finden hier ideale Trainingsbedingungen vor. Nun soll damit Schluss sein.

Dem Bauern, der die Bäume gepflanzt hat, kann man nur vorwerfen, dass er wenig Sensibilität für das Allgemeinwohl zeigt. Dass er aber seinen Grund nach seinem Gutdünken bebaut, kann ihm aber niemand verdenken. Kann es aber auch sein, dass hier jemand darauf spekuliert, bei einem eventuellen Grundtausch mit Gemeinde oder Eigenverwaltung bessere Karten zu haben? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Der Gemeindeverwaltung von Prad kann aber der Vorwurf nicht erspart werden, dass sie buchstäblich geschlafen hat.

Bürgermeister Pinggera und der zuständige Referent für Sport Gritsch haben bei jeder Gelegenheit hoch und heilig versprochen, dass „Pfasch“ als Sport – und Freizeitanlage erhalten bleibt. Die Gemeindeverwaltung hat auch Gelder dafür bereitgestellt – so wie das Land, die RAIKA Prad, Sponsoren und die Eigenverwaltung Prad auch. Man hat es aber verabsäumt, mit den Grundeigentümern schriftliche Vereinbarungen zu treffen oder das Gebiet als „Sportzone“ auszuweisen, um zu verhindern, dass unseren Kindern dieses beliebte Freizeitgelände genommen wird.

Die Liste FÜR PRAD fordert die Gemeindeverwaltung auf, unverzüglich alles zu unternehmen, um den Standort „Pfasch“ für die sportlichen Aktivitäten unserer Jugend zu sichern.

Karl Bernhart, Udo Thoma, Liste „Für Prad“

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